Der Prophet Hesekiel gibt mir heute morgen eine Lektion über Gott, die sich auf mich reflektiert, das steht (The Message):"I seriously considered inflicting my anger on them in force right there in egypt. Then I thought better of it. I acted out of who I was, not by how I felt. And I acted in a way that would evoke honour, not blasphemy, from the nations around them..." (Hes. 20, 8-10)Gott handelt nach dem wie er ist und nicht wie er sich fühlt. Das ist ja fast unmöglich, oder? Ich habe letztens festgestellt, dass ich heute ärgerlicher bin, stärker nach meinen Gefühlen handle als noch vor einigen Jahren. Der Text spricht mich an, stärker darüber nachzudenken wer ich bin und nach dem zu handeln, als nach dem, was ich fühle. Zugegebener Maßen ist das schwer. Und ich muss mir die Frage beantworten, ob es vielleicht nicht schon oft so ist und ich so bin wie ich reagiere. Das wäre dann eine echte Ernüchterung. Gott sei Dank für Vergebung, Heilung und Wiederherstellung - ich weiß, ich habe noch viele Lektionen zu lernen. Wie handelst Du? Aus dem was Du bist oder aus dem wie Du fühlst? (Vielleicht bin ich ja nicht ganz allein...)
Das ist Lia, sie und ihre Eltern, Tabea und Johannes Hettig haben uns heute besucht. Wir haben festgestellt, dass unsere Wohnung nicht wirklich auf Besuche von aufgeweckten 20 Monatigen Kindern eingestellt ist. Da gibt es viel zum herunterziehen, zu entdecken, Hamsterfutter zum Verteilen. Aber sie ist echt süß.
Tabea, Johannes und wir haben uns in der Zeit, in der wir in Giessen waren 1997-2002 öfter mal getroffen, waren in der gleichen Gemeinde und dann aus den Augen verloren. Sie haben spontan angehalten, als sie auf der Autobahn an Karlsruhe vorbeigefahren sind, wir hatten spontan Zeit (Wunder gibt es immer wieder!!) War wirklich schön mit ihnen. Lia liebt Spiegel und diesen konnte man sogar aufmachen, das hat ihr am Besten gefallen.
Es gibt gute Jubiläen, richtig gute sogar - da hat ein Mann (Werner Dengel), der schon super viele unterschiedliche Sachen gemacht hat eine Vision: Ich verkaufe Bücher und ich verkaufe sie so, dass Leute sie gern kaufen. Christliche Bücher, Romane, Ratgber ein ganzes Sortiment. Vor ihm haben viele das versucht und es hat öfter nicht geklappt als es geklappt hat. Das war 1995, 10 Jahre später hat er zwei Buchläden und ein neues Projekt am Start, das "Bookcoach" heißt und von dem ich später noch schreiben werde.
Cool ist, dass der Mann Vision hat: ONE soll nicht nur ein Laden bleiben, sondern eine Gemeinschaft werden, eine Gemeinschaft von Leuten, die eines Sinnes sind. Sein ONE stammt aus Johannes 17, dem Hohepriesterlichen Gebet, wie Werner gestern Abend sagte, dem einzigen Gebet Jesu, dass sich nicht erfüllt hat - leider hat er Recht!
Auf jeden Fall hatten wir einen irre entspannten Abend mit guten Reden (!) einem Hammergeilen Jazz/Showtrio mit dem Pianisten Waldemar Grab - seinerseits ein interessanter Mensch - scheinbar ziehen interessante Menschen, andere interessante Menschen an. Der war nämlich 10 Jahre Pianist auf dem "Traumschiff" ist Autor, Gründer der deutschen Pianisten Vereinigung und hat sich irgendwo bei Spitzbergen auf dem Wasser bekehrt. Seine Geschichte mit Jesus kann man hier nachlesen. Klavier spielen kann der....
Herzlichen Glückwunsch ONE, Gottes Segen und viel Erfolg - wir lieben Bücher und gute Buchläden!!!
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Yesterday we went to the 10th aniversary of a great bookstore: ONE it was a celebration of a vision and the spirit behind it. ONE is derived of the one Prayer of Jesus which hasn't been answered yet: John 17 "Let them be ONE". He is a successful man, that Werner Dengel, who is founder and CEO of ONE Fishmart and has not run out of Visions yet. We had a wonderful time, listening to a beautifuly played piano, eating, celebrating, talking. Go on ONE, God bless you!

Letzten Freitag hatten wir einen Ostzonen/DDR-Revival Abend mit leckeren Spezialitäten (Soljanka, diversem Naschwerk) dem Film Sonnenallee und Berichten von Heike, Henrik und Miriam. Der Abend hat gerockt - an unterschiedlichen Punkten konnte man Original Zeugnisse und Dokumente aus der DDR Zeit anschauen und Köstlichkeiten verkosten.
Danke Heike, Henrik umd Miri!!! Fett war auch, dass die drei uns mit rein genommen haben in das Leben das man in einem sozialistischen Staat geführt hat, von der Schule bis hin zum Umgang mit Christen. Super Interessant und wir waren zum ersten Mal über 40 Leute in der Wohnung....
Wir waren vorhin in "Harry Potter und der Feuerkelch" - es gibt ein paar Gedanken:
1. Empfehlen wir allen Eltern die Altersfreigabe (FSK 12) zu beachten und nicht mit ihren 5-jährigen in den Film zu gehen (es waren einige Nicht-Schulkinder im Kino mit ihren Eltern!!!!) Wenn ich ein Kind hätte, wolle ich zumindest nicht, dass es von abgehackten Händen und bösen Männern mit Schlangengesicht träumt.
2. Ist der Film nicht gut umgesetzt und auf "schnell und gemein" gemacht. Viel von der Tiefe und den liebevollen kleinen Details fehlt oder ist völlig unterbelichtet - Bücher sind immer besser als Filme, aber das entsprach mehr einer Comic Verfilmung als einer Verfilmung eines eigentlich gut geschriebenen Buches.
Ich kann die Eltern nicht verstehen, die mit ihren zu kleinen Kindern in diesen Film gehen. Er hat zum Schluß wirklich Horror-Elemente. Schade, da wäre mehr an Inhalt drin gewesen und ein weniger an Effekten und Schockern/Ekelsachen wäre auch drin gewesen. Uns hat er nicht gefallen - darum haben wir ein kleines Dokument aufgesetzt, wo wir unsere Meinung etwas ausführlicher schildern (1 DIN A4 Seite) hier kannst Du es runterladen.
Schiffbruch mit Tiger ist eine äußerst gut geschriebene, hintergründige, witzige, ernste, unglaubliche Geschichte von dem Leben des kleinen indischen Jungen Pi Patel, der Schiffbruch auf hoher See erleidet und bald erkennt, was er für einen großen Fehler begangen hat als er Richard Parker, einen ausgewachsenen, bengalischen Tiger mit in sein Rettungsboot aufgenommen hat. Aber das ist nicht das einzige Tier, ein verletztes Zebra, ein Orang-Utan und eine Tüpfelhyäne bevölkern das Rettungsboot. Was wie ein Comic klingt nimmt ein überraschende Ende - Schiffbruch mit Tiger stellt eine ganze Menge Fragen an die Menschen, an Gott und ist dabei leicht und gut zu lesen. Ich habe das Buch bis zur letzten Seite genossen. Es gibt zum Schluss einen Satz, über den ich nachdenke und gern mit Euch austauschen würde - solltet Ihr das Buch lesen - schreibt mir - gern würde ich Eure Meinung zu diesem Satz hören. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und gehört jetzt schon zu meinen All-Time-Klassikern. Es ist übrigens auf keinen Fall ein Kinderbuch - nicht das ihr es an irgendwelche minderjährigen Anverwandten verschenken wollt! Da geht es um einen Tiger und auch der Tod taucht häufig auf und zeigt sein hässliches Gesicht und das wird auch detailiert beschrieben. Nix für Kleine.
Ich bin immer wieder froh fest zu stellen, dass es Gefährten auf meiner Lebensreise gibt. In solchen Momenten bin ich überwältigt davon, dass Menschen gibt, die sich interessieren, die nachfragen, die mit mir und uns lachen, traurig sind oder hart denken und arbeiten. Gott beschenkt uns mit Weggefährten. Was würde ich ohne sie tun? C.S. Lewis schreibt:
"Life has no better gift to give than real friendship" (Das Leben hält kein größeres Geschenk bereit als wirkliche Freundschaft) und "Few value it, because few experience it" (Nur wenige erkennen ihren großen Wert (den der Freundschaft), wei nur wenige wirkliche Freundschaft erleben).
Als ich zum ersten Mal "Herr der Ringe" las wünschte ich mir Freunde, die so sind wie Aragorn, Legolas und Gimli - einer Übermacht von Orks hinterherrennen, Tag und Nacht, um mich zu retten. Ich werde selten von Orks entführt, aber es gibt schon manche brenzlige Situation aus der mich Freunde gerettet haben.
Ich wünsche DIr und Euch, dass Ihr echte Freunde habt, gute Weggefährten.
Es ist endlich fertig geworden, unsere Israelreise in Worten und Bildern. Interessant für die, die uns kennen oder auch für andere. Mit Bildern als pdf. Die Datei ist ca. 1, 5 MB groß und kann hier heruntergeladen werden.
Und dann war da noch der Anruf meiner geistlichen Mama. Ich habe mich lange schon nicht mehr gemeldet, zu lange. Und an diesem Tag hatte ich es mir vorgenommen, dass ich anrufe. Sie rief an, kam mir zuvor und erzählte mir, dass sie in der letzten Nacht von mir geträumt hatte. Ich habe Schwierigkeiten und stehe in Konflikten - das war der Eindruck, den sie in ihrem Traum hatte.
Hm. Manchmal ist das mit Gott und Prophetie echt krass, oder? Es hat gut getan zu reden, Punkte anzusprechen, die schon lange als offene Baustellen in meinem Leben da sind. Danke Gott, dass Du an mir dran bleibst und nicht aufgibst. Danke "geistliche Mama", dass Du sensibel bist und zuhörst und auch dran bleibst. Ein Telefonat, dass wirklich schön war.
..bleibt sich treu. Sagt Wolf Biermann, Liedermacher aus der ehemaligen DDR. Guter Spruch - was hast Du zuletzt in Deinem Leben geändert? Leben ist Dynamik, Veränderung gehört dazu. Wieder mal ein interessantes Zitat des Tages.
Tja: Mirja und ich waren gestern Nachmittag in Stolz und Vorurteil im englischen Original. Toller Film, wirklich, auch für Männer was, ganz ehrlich. Ich spreche hier all die sprachlosen Singles an, die nicht wissen was sie sagen sollen, wenn sie einer schönen Frau gegenüberstehen. Der Film ist nicht so gut wie das Buch, was sie nie sind, aber immerhin doch sehr gut in Szene gesetzt. Brilliante Schauspieler und Schauspielerinnen, lustige Dialoge - wir haben zwar nicht alles verstanden - viktoianisches Englisch und ehrenhaftes Verhalten seitens der Männer, wie sehr ich das vermisse. Wie wenig gibt man doch anderen Ehre und das Gefühl sie sind wertvoll. Also: Letzte Chancen nutzen und reingehen oder: Noch besser - das Buch lesen - Jane Austen "Stolz und Vorurteil".
„Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten”Das mit den vierzig Minuten hat sich im Moment eher auf 15 Minuten runtergeschraubt. Schade eigentlich. Eine Mitarbeiterin sagte zu mir: Können wir eigentlich mal wieder eine richtige Predigt haben? Hat mich nachdenken lassen, was ist richtig und unterschätze ich nicht zu oft die Wirkung einer guten Predigt(Predigt im Sinne von Rede - natürlich wird immer gepredigt, aber die Mittel sind halt zahlreicher geworden)? Ich denke die Ausgewogenheit macht es. 40 Minuten. Das könnte ein Ziel sein, da kann man einiges an Inhalten reinpacken. Ich frage mich ob Luther wirklich gesagt hat, dass man predigen kann über was man will.
Von Mike habe ich den Link (Danke Mike!) ist sehr lesenswert, vor allem für Fans von U2. aus dem Rolling Stone Magazine.
Ein Ausschnitt:
What do you think of the evangelical movement that we see in the United States now?
Bono: I'm wary of faith outside of actions. I'm wary of religiosity that ignores the wider world. In 2001, only seven percent of evangelicals polled felt it incumbent upon themselves to respond to the AIDS emergency. This appalled me. I asked for meetings with as many church leaders as would have them with me. I used my background in the Scriptures to speak to them about the so-called leprosy of our age and how I felt Christ would respond to it. And they had better get to it quickly, or they would be very much on the other side of what God was doing in the world.
Amazingly, they did respond. I couldn't believe it. It almost ruined it for me -- 'cause I love giving out about the church and Christianity. But they actually came through: Jesse Helms, you know, publicly repents for the way he thinks about AIDS.
Hier ist das Interview.
Kommt herein und schaut Euch in Ruhe um hier geht es los....
Es sind Bilder von unseren letzten Tagen - Renovieren, Wanddurchbrüche für Wasser, Abwasser, Computerkabel und vieles mehr, die Stimmung bei den Leuten war cool, es macht Spaß dort zu sein und sich von der Begeisterung anstecken zu lassen. Danke Benni, für die Fotos und Danke an alle, die mitgemacht haben: Mit Euch renoviere ich jederzeit!
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"Ghosts (englische Version von "Das Wiedersehen")" von Adrian Plass
Der Herr Kierkegaard. Ein zu lange von mir vernachlässigter Philosoph, Gottmäßig hat er es drauf gehabt, auch wenn er nicht alt wurde (1813-1855) Ein nettes Zitat aus dem Buch "Der Begriff der Angst":
"In unserer Zeit hat die wissenschaftliche Wichtigtuerei die Pastoren dazu verleitet, eine Art von Professoren-Küstern zu werden, die auch der Wissenschaft dienen und es unter ihrer Würde finden, noch zu predigen. Insofern ist es nun kein Wunder, daß man das Predigen für eine sehr armselige Kunst ansieht. Indessen ist es die schwierigste von allen Künsten und eigentlich jene Kunst, die Sokrates anpreist: ein Gespräch führen zu können."
Cooles Ding. So habe ich es auch schon öfter mal beschrieben: Ein Dialog. Um so besser, wenn man diesen Dialog auch wirklich führen kann, indem man interaktive Elemente einbaut. Und krasse Fragen stellt.
Ich bin verheiratet, 30 Jahre alt, Jugendreferent beim CVJM Karlsruhe. Und ich tue meistens mehr als gut für mich ist, weil es mir am meisten um Gott geht. Komisch, gell?