Journeyfiles
Mittwoch, November 30, 2005
  Jugendallianz Karlsruhe Was vielleicht nicht viele wissen: Ich bin auch noch in der Leitung der Jugendallianz Karlsruhe tätig. Das ist interessant, weil hier viele unterschiedliche Gemeinden zusammen am Start sind. Man kann sich begegnen, austauschen und checken, was bei den anderen so geht. Einheit ist keine Idee, die uns gefallen muss oder so - es ist das Gebet Jesu. Ich bin da nicht harmoniesüchtig oder so, einfacher ist es allemal allein. Nur Jesus hatte halt den Gedanken, dass unsere Einheit eben etwas bewirkt: Das Menschen sehen wer Gott ist (Johannes 17). Sieht so aus, als ob ich mich da noch ein wenig mehr reinhängen werde. Aber da wir 2006 nicht so viel Aktionen machen werden ist das OK. Wie aber schaffen wir es Einheit zu leben? Das ist eine offene Frage. Wie denkst Du über Einheit? Hast Du einen Tipp, wie man Brücken zwischen Gemeinden baut, zwischen Menschen. Seltsam, da fallen mir gerade die Euroscheine ein - da sind Brücken drauf. Trotzdem fühle ich mich noch nicht als Europäer. Das langt also nicht. Hm. 
  Hast Du einen Flash-Player? dann musst Du unbedingt Werkstücks neustes Ding anschauen - Psalm 84 für den Psalmgottesdienst am vergangenen Freitag hergestellt. Wenn Du keinen Flash Player hast, hol Dir einen. Wirklich, es lohnt sich....sehr, sehr cool.... 
Dienstag, November 29, 2005
  Ich handle aus dem., was ich bin Der Prophet Hesekiel gibt mir heute morgen eine Lektion über Gott, die sich auf mich reflektiert, das steht (The Message):
"I seriously considered inflicting my anger on them in force right there in egypt. Then I thought better of it. I acted out of who I was, not by how I felt. And I acted in a way that would evoke honour, not blasphemy, from the nations around them..." (Hes. 20, 8-10)
Gott handelt nach dem wie er ist und nicht wie er sich fühlt. Das ist ja fast unmöglich, oder? Ich habe letztens festgestellt, dass ich heute ärgerlicher bin, stärker nach meinen Gefühlen handle als noch vor einigen Jahren. Der Text spricht mich an, stärker darüber nachzudenken wer ich bin und nach dem zu handeln, als nach dem, was ich fühle. Zugegebener Maßen ist das schwer. Und ich muss mir die Frage beantworten, ob es vielleicht nicht schon oft so ist und ich so bin wie ich reagiere. Das wäre dann eine echte Ernüchterung. Gott sei Dank für Vergebung, Heilung und Wiederherstellung - ich weiß, ich habe noch viele Lektionen zu lernen. Wie handelst Du? Aus dem was Du bist oder aus dem wie Du fühlst? (Vielleicht bin ich ja nicht ganz allein...) 
Montag, November 28, 2005
  Besuch von Lia, Tabea und Johannes Das ist Lia, sie und ihre Eltern, Tabea und Johannes Hettig haben uns heute besucht. Wir haben festgestellt, dass unsere Wohnung nicht wirklich auf Besuche von aufgeweckten 20 Monatigen Kindern eingestellt ist. Da gibt es viel zum herunterziehen, zu entdecken, Hamsterfutter zum Verteilen. Aber sie ist echt süß. Tabea, Johannes und wir haben uns in der Zeit, in der wir in Giessen waren 1997-2002 öfter mal getroffen, waren in der gleichen Gemeinde und dann aus den Augen verloren. Sie haben spontan angehalten, als sie auf der Autobahn an Karlsruhe vorbeigefahren sind, wir hatten spontan Zeit (Wunder gibt es immer wieder!!) War wirklich schön mit ihnen. Lia liebt Spiegel und diesen konnte man sogar aufmachen, das hat ihr am Besten gefallen. 
Samstag, November 26, 2005
  Kommentar von Heinrich von Siebenthal zur "Volxbibel" ist ja eigentlich schon nicht mehr wirklich up-to-date, trotzdem habe ich einen guten Kommentar von meinem ehemaligen Dozenten für Hebräisch und Griechisch an der FTA, Heinrich von Siebenthal, gefunden, in dem er die "Volxbibel" gar nicht kritisch bewertet. Entgegen den Rumunkereien von vielen Frommen und der Mann hat Ahnung (im Gegensatz zu vielen, die irgendwas daherfaseln...) von dem was er sagt - er ist Altphilologe (er hat zwei Grammatiken herausgebracht und den "Neuen Sprachlichen Schlüssel zum Neuen Testament")- ein Auszug aus dem Interview: Glaube24.de: Wie beurteilen Sie alternative Bibelübersetzung wie z.B. die Volxbibel der Jesus-Freaks, die bereits für einige Aufregung in christlichen Kreisen gesorgt hat? Einen Grund zur Aufregung sehe ich nicht, auch wenn ich persönlich mit dem Sprachstil der Volxbibel Mühe hätte. Diese Bibel ist für eine ganz bestimmte Zielgruppe mit einem besonderen sprachlichen Code gedacht, und über diese hinaus dürfte sie kaum Verbreitung finden. Wenn aber Menschen innerhalb und außerhalb dieser Subkultur durch sie angesprochen werden und den Weg zu Jesus finden (wovon ich ausgehe), ist dies eine Grund zur Freude. Dazu kommt, dass solche Menschen wahrscheinlich über kurz oder lang den Wert einer "normalen" Übersetzung entdecken werden. Mal ehrlich: ich wünschte viel mehr Christen wären so offen wie dieser Mann, ey was haben die anderen denn für ein Problem? Und falls Ihr schon immer mal wissen wolltet welche Übersetzung die beste ist: Hier sein Artikel dazu. ---there has been much discussion about a Bible transfer project called "volxbibel" here in germany, because the language of youth was considered "dirty" or "unfitting". A Seminary teacher gave a wonderful interview and told the reporter "if people get to know Jesus that way, it's ok with me" this is very good news. Christians tend to fight among each other far to much. 
  10 Jahre ONE Fishmart Es gibt gute Jubiläen, richtig gute sogar - da hat ein Mann (Werner Dengel), der schon super viele unterschiedliche Sachen gemacht hat eine Vision: Ich verkaufe Bücher und ich verkaufe sie so, dass Leute sie gern kaufen. Christliche Bücher, Romane, Ratgber ein ganzes Sortiment. Vor ihm haben viele das versucht und es hat öfter nicht geklappt als es geklappt hat. Das war 1995, 10 Jahre später hat er zwei Buchläden und ein neues Projekt am Start, das "Bookcoach" heißt und von dem ich später noch schreiben werde. Cool ist, dass der Mann Vision hat: ONE soll nicht nur ein Laden bleiben, sondern eine Gemeinschaft werden, eine Gemeinschaft von Leuten, die eines Sinnes sind. Sein ONE stammt aus Johannes 17, dem Hohepriesterlichen Gebet, wie Werner gestern Abend sagte, dem einzigen Gebet Jesu, dass sich nicht erfüllt hat - leider hat er Recht! Auf jeden Fall hatten wir einen irre entspannten Abend mit guten Reden (!) einem Hammergeilen Jazz/Showtrio mit dem Pianisten Waldemar Grab - seinerseits ein interessanter Mensch - scheinbar ziehen interessante Menschen, andere interessante Menschen an. Der war nämlich 10 Jahre Pianist auf dem "Traumschiff" ist Autor, Gründer der deutschen Pianisten Vereinigung und hat sich irgendwo bei Spitzbergen auf dem Wasser bekehrt. Seine Geschichte mit Jesus kann man hier nachlesen. Klavier spielen kann der.... Herzlichen Glückwunsch ONE, Gottes Segen und viel Erfolg - wir lieben Bücher und gute Buchläden!!! ----- Yesterday we went to the 10th aniversary of a great bookstore: ONE it was a celebration of a vision and the spirit behind it. ONE is derived of the one Prayer of Jesus which hasn't been answered yet: John 17 "Let them be ONE". He is a successful man, that Werner Dengel, who is founder and CEO of ONE Fishmart and has not run out of Visions yet. We had a wonderful time, listening to a beautifuly played piano, eating, celebrating, talking. Go on ONE, God bless you! 
Donnerstag, November 24, 2005
  Ach ja - neue Links auf der Blog Leiste... ich habe ein paar Links auf der Blogleiste hinzugefügt - lange überfällig. Hanni blogt unter Werkstück, Martin mit seinem fetten Photoblog und Marc B. bringt dich in Schleudergefahr. Check es mal.... 
  Vincent ein sehr gutes Buch


"Vincent" von Joey Goebel, Hans M. Herzog, Matthias Jendis

Seit langem Mal wieder ein Buch, dass nicht informiert, nicht amüsiert, sondern abbildet und dadurch hinterfragt - eine geniale Idee liegt dem zugrunde. Wie entsteht Kunst? Was macht Menschen kreativ? Eine Gesellschaft erkennt im Leiden des Menschen die größte Quelle für Inspiration und aus dem Leiden wird wahre Kunst geboren. Darum gibt diese Gesellschaft viel versprechenden Nachwuchstalenten "Beschützer" an die Seite, Menschen, die dunklen Engeln gleich, dafür sorgen, dass sie immer genug leiden. Mit dem Ziel, dass sie durch ihr Leiden echte und wahre Kunst hervorbringen. In Vincent geht diese Rechnung komplett auf - sein Welpe wird vergiftet, sein Haus abgebrannt, die erste große Liebe vereitelt und er liefert Kunst, Musik, Drehbücher mit Tiefgang, bis alles anders kommt. Wer ein bisschen skurrile Geschichten mag und sich auf dieses Buch einlässt wird nicht gut unterhalten, sondern mit guten Fragen konfrontiert. Ich kann es nur empfehlen. 
Montag, November 21, 2005
  Rollerauspuff und Finanzamt Ach wie kann man seine Tage doch mit Kleinigkeiten füllen - da uns alle angebotenen Wege, wie wir die Schrauben aus dem Auspuff bekommen überfordert haben (ich kann die nicht ausbohren oder irgendwie rausbeten) haben wir den Roller zum Händler gebracht. Wir ist gut: Den ADAC habe ich angerufen und gefragt, ob der das machen kann. Hat er dann auch - danke ADAC, denn der Auspuff ist ja ab und ohne fahren is nich. Und dann war da noch der Gang nach Canossa, äh Finanzamt Durlach. Ich hasse das. Nein, ehrlich: Man kommt sich immer wie der Depp vor, oder? Der Staat behält Geld, das eigentlich mir gehört, ein und ich muss es nachträglich beantragen, sprich beweisen, dass ich es zum Teil wiederbekommen darf. So z.B. kann ich die ganzen Ausgaben für Mirjas Studium absetzen, eine Riesensumme - sagt mir das jemand? Nein! Sogar ihre Fahrtkosten kann ich geltend machen, krass. Und werden wir was wiederbekommen? Das ist eine gute Frage - irgendwie vielleicht schon. Dann hätte sich der Tag heute vielleicht finanziell gelohnt - der neue Zylinder wird auf jeden Fall richtig teuer....aber ich liebe meinen Roller und er spart Kohle und ich habe immer einen Parkplatz. OK, wollte Euch eigentlich nur was von Tag erzählen. 
  DDR-Revival Abend in der Wohnung Letzten Freitag hatten wir einen Ostzonen/DDR-Revival Abend mit leckeren Spezialitäten (Soljanka, diversem Naschwerk) dem Film Sonnenallee und Berichten von Heike, Henrik und Miriam. Der Abend hat gerockt - an unterschiedlichen Punkten konnte man Original Zeugnisse und Dokumente aus der DDR Zeit anschauen und Köstlichkeiten verkosten. Danke Heike, Henrik umd Miri!!! Fett war auch, dass die drei uns mit rein genommen haben in das Leben das man in einem sozialistischen Staat geführt hat, von der Schule bis hin zum Umgang mit Christen. Super Interessant und wir waren zum ersten Mal über 40 Leute in der Wohnung....  
Sonntag, November 20, 2005
  Harry Potter und der Feuerkelch Wir waren vorhin in "Harry Potter und der Feuerkelch" - es gibt ein paar Gedanken: 1. Empfehlen wir allen Eltern die Altersfreigabe (FSK 12) zu beachten und nicht mit ihren 5-jährigen in den Film zu gehen (es waren einige Nicht-Schulkinder im Kino mit ihren Eltern!!!!) Wenn ich ein Kind hätte, wolle ich zumindest nicht, dass es von abgehackten Händen und bösen Männern mit Schlangengesicht träumt. 2. Ist der Film nicht gut umgesetzt und auf "schnell und gemein" gemacht. Viel von der Tiefe und den liebevollen kleinen Details fehlt oder ist völlig unterbelichtet - Bücher sind immer besser als Filme, aber das entsprach mehr einer Comic Verfilmung als einer Verfilmung eines eigentlich gut geschriebenen Buches. Ich kann die Eltern nicht verstehen, die mit ihren zu kleinen Kindern in diesen Film gehen. Er hat zum Schluß wirklich Horror-Elemente. Schade, da wäre mehr an Inhalt drin gewesen und ein weniger an Effekten und Schockern/Ekelsachen wäre auch drin gewesen. Uns hat er nicht gefallen - darum haben wir ein kleines Dokument aufgesetzt, wo wir unsere Meinung etwas ausführlicher schildern (1 DIN A4 Seite) hier kannst Du es runterladen. 
  Buch der Woche Schiffbruch mit Tiger ist eine äußerst gut geschriebene, hintergründige, witzige, ernste, unglaubliche Geschichte von dem Leben des kleinen indischen Jungen Pi Patel, der Schiffbruch auf hoher See erleidet und bald erkennt, was er für einen großen Fehler begangen hat als er Richard Parker, einen ausgewachsenen, bengalischen Tiger mit in sein Rettungsboot aufgenommen hat. Aber das ist nicht das einzige Tier, ein verletztes Zebra, ein Orang-Utan und eine Tüpfelhyäne bevölkern das Rettungsboot. Was wie ein Comic klingt nimmt ein überraschende Ende - Schiffbruch mit Tiger stellt eine ganze Menge Fragen an die Menschen, an Gott und ist dabei leicht und gut zu lesen. Ich habe das Buch bis zur letzten Seite genossen. Es gibt zum Schluss einen Satz, über den ich nachdenke und gern mit Euch austauschen würde - solltet Ihr das Buch lesen - schreibt mir - gern würde ich Eure Meinung zu diesem Satz hören. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und gehört jetzt schon zu meinen All-Time-Klassikern. Es ist übrigens auf keinen Fall ein Kinderbuch - nicht das ihr es an irgendwelche minderjährigen Anverwandten verschenken wollt! Da geht es um einen Tiger und auch der Tod taucht häufig auf und zeigt sein hässliches Gesicht und das wird auch detailiert beschrieben. Nix für Kleine. 
  Weggefährten Ich bin immer wieder froh fest zu stellen, dass es Gefährten auf meiner Lebensreise gibt. In solchen Momenten bin ich überwältigt davon, dass Menschen gibt, die sich interessieren, die nachfragen, die mit mir und uns lachen, traurig sind oder hart denken und arbeiten. Gott beschenkt uns mit Weggefährten. Was würde ich ohne sie tun? C.S. Lewis schreibt: "Life has no better gift to give than real friendship" (Das Leben hält kein größeres Geschenk bereit als wirkliche Freundschaft) und "Few value it, because few experience it" (Nur wenige erkennen ihren großen Wert (den der Freundschaft), wei nur wenige wirkliche Freundschaft erleben). Als ich zum ersten Mal "Herr der Ringe" las wünschte ich mir Freunde, die so sind wie Aragorn, Legolas und Gimli - einer Übermacht von Orks hinterherrennen, Tag und Nacht, um mich zu retten. Ich werde selten von Orks entführt, aber es gibt schon manche brenzlige Situation aus der mich Freunde gerettet haben. Ich wünsche DIr und Euch, dass Ihr echte Freunde habt, gute Weggefährten. 
Samstag, November 19, 2005
  Wie bekommt man abgebrochene Schrauben aus einem Zylinderkopf?

Frontal Zylinderkopf
Originally uploaded by CSLewis.
Seit Montag beschäftigt mich dieser blöde Zylinderkopf - beim Versuch den Auspuff zu wechseln habe ich die Schrauben losschrauben wollen, beide brachen ab, als ob das Metall porös geworden wäre. Jetzt stecken die abgebrochenen Schrauben noch drin. Hat jemand eine Idee, wie man die raus bekommen kann oder kann jemand einen Zylinderkopf wechseln? Die Wekrstatt will dafür nämlich 300 Kracher....
 
  Reisetagebuch ist endlich fertig Es ist endlich fertig geworden, unsere Israelreise in Worten und Bildern. Interessant für die, die uns kennen oder auch für andere. Mit Bildern als pdf. Die Datei ist ca. 1, 5 MB groß und kann hier heruntergeladen werden. 
Freitag, November 18, 2005
  Lewis Vortrag gestern im EC Jugendbund Hatte ich ganz vergessen zu schreiben: Gestern Abend war ich beim EC-Jugendbund eingeladen (einer der Jugendallianz Gemeinden) über die Freundschaft von C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien zu sprechen. (ich hatte im Mai schon die Gelegenheit an der Uni darüber zu reden) - netter Kreis an Jugendlichen, Interesse und aufmerksames Zuhören. Die Geschichte einer Freundschaft ist entscheidender als die puren Informationen über zwei Personen. Überhaupt ist mir wieder aufgefallen, gerade nach einer Diskussion um die spannende Frage, ob Christen Fantasyliteratur lesen dürfen (da wurden okkulte Belastungen vorhergesagt, wenn man so was liest und dieses Lesen als Ungehorsam gegenüber der Schrift verstanden "Was hat das Licht zu schaffen mit der Finsternis"), ist mir aufgefallen, dass Geschichten immer noch eine Faszination ausüben, immer mehr. Wir Menschen sind als Bild unseres Schöpfers gemacht - er schafft mit seinem Wort Wirklichkeit, wir haben auch das Bedürfnis zu schaffen - mit unseren Worten, aber eben nicht Wirklichkeit, sondern Geschichten. Das ist eine logische Ableitung unserer Gottesebenbildlichkeit - wenn ihr Euch schon mal gefragt habt, warum ihr kreativ seid (wenn ihr es seid...) - ist ein Spiegelbild von Gottes Kreativität. Darum lese ich gern Geschichten und schreibe auch immer welche, z.B. in diesem Blog. Wenn wir aber das "Dunkle" aus unseren Geschichten rauslassen, dann ist auch unser Abbild nicht korrekt, weil auch zu unserer Wirklichkeit das "Dunkle" dazugehört. Licht und Dunkelheit stehen sich auch in der Bibel immer wieder in scharfen Kontrast zueinander. Solange das Dunkle nicht als das wirklich Anstrebenswerte abgebildet wird, wie ist bei Tolkien und Lewis nie der Fall ist, finde ich es bedenkenlos, ja sogar wichtig sich damit auseinanderzusetzen. Ich finde die beiden Männer (Lewis und Tolkien) immer noch richtig gut und freue mich über ihre Geschichten. Aber ich diskutiere auch gern darüber. 
Mittwoch, November 16, 2005
  Telefon Und dann war da noch der Anruf meiner geistlichen Mama. Ich habe mich lange schon nicht mehr gemeldet, zu lange. Und an diesem Tag hatte ich es mir vorgenommen, dass ich anrufe. Sie rief an, kam mir zuvor und erzählte mir, dass sie in der letzten Nacht von mir geträumt hatte. Ich habe Schwierigkeiten und stehe in Konflikten - das war der Eindruck, den sie in ihrem Traum hatte. Hm. Manchmal ist das mit Gott und Prophetie echt krass, oder? Es hat gut getan zu reden, Punkte anzusprechen, die schon lange als offene Baustellen in meinem Leben da sind. Danke Gott, dass Du an mir dran bleibst und nicht aufgibst. Danke "geistliche Mama", dass Du sensibel bist und zuhörst und auch dran bleibst. Ein Telefonat, dass wirklich schön war. 
  Bisschen krank... was tut man, wenn man ein bisschen krank ist? Zieht man sich raus? Ich habe es gestern für einen Tag gemacht und ausgeruht und glaube, dass es gut war, weil es mir heute besser geht als gestern. Der Hang ist schon da durchzubeissen und zu sagen: Egal, Du wirst es schon schaffen. Aber Ruhe hat was, wirklich, schlafen, nicht konzentrieren, nicht nachdenken, durchatmen (soweit das möglich ist bei Husten&Heiserkeit). Aber wenn sich das Gehirn anfühlt als ob es verstopft wäre, dann ist es Zeit mal den Schleim rauszulassen, wenn ihr wisst, was ich meine. Ein bisschen krank. 
Dienstag, November 15, 2005
  Nur wer sich ändert.... ..bleibt sich treu. Sagt Wolf Biermann, Liedermacher aus der ehemaligen DDR. Guter Spruch - was hast Du zuletzt in Deinem Leben geändert? Leben ist Dynamik, Veränderung gehört dazu. Wieder mal ein interessantes Zitat des Tages. 
Montag, November 14, 2005
  Tja - evangelikal in der Tagesschau Hm. Interessanter Link, der mich erreicht hat. Ein Bericht der Tagesschau über eine Stuttgarter Baptistengemeine und eine 24/7 Aktion von Jesustreff einer Jugendkirche in Stuttgart. Sehenswert. Gibt es doch noch Hoffnung für dieses Land? (Scherz...) 
  Lies es doch mal... Tja: Mirja und ich waren gestern Nachmittag in Stolz und Vorurteil im englischen Original. Toller Film, wirklich, auch für Männer was, ganz ehrlich. Ich spreche hier all die sprachlosen Singles an, die nicht wissen was sie sagen sollen, wenn sie einer schönen Frau gegenüberstehen. Der Film ist nicht so gut wie das Buch, was sie nie sind, aber immerhin doch sehr gut in Szene gesetzt. Brilliante Schauspieler und Schauspielerinnen, lustige Dialoge - wir haben zwar nicht alles verstanden - viktoianisches Englisch und ehrenhaftes Verhalten seitens der Männer, wie sehr ich das vermisse. Wie wenig gibt man doch anderen Ehre und das Gefühl sie sind wertvoll. Also: Letzte Chancen nutzen und reingehen oder: Noch besser - das Buch lesen - Jane Austen "Stolz und Vorurteil". 
Donnerstag, November 10, 2005
  Zitat des Tages: Martin Luther über das Predigen (kann mir mal jemand sagen, warum die Umlaute bei den Zitaten nicht angezeigt werden?) Der Herr Luther, wenn schon mal ein Zitat des Tages von ihm kommt, dann muss ich das wohl kommentieren:
„Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten”
Das mit den vierzig Minuten hat sich im Moment eher auf 15 Minuten runtergeschraubt. Schade eigentlich. Eine Mitarbeiterin sagte zu mir: Können wir eigentlich mal wieder eine richtige Predigt haben? Hat mich nachdenken lassen, was ist richtig und unterschätze ich nicht zu oft die Wirkung einer guten Predigt(Predigt im Sinne von Rede - natürlich wird immer gepredigt, aber die Mittel sind halt zahlreicher geworden)? Ich denke die Ausgewogenheit macht es. 40 Minuten. Das könnte ein Ziel sein, da kann man einiges an Inhalten reinpacken. Ich frage mich ob Luther wirklich gesagt hat, dass man predigen kann über was man will.  
  Gedanken Gefangen zwischen Zielen der Zukunft und Nöten des Augenblicks fällt es schwer wirklich zu denken sitzend zwischen den Stühlen von gestern und morgen lasse ich wenige meine Schritte wirklich lenken Zeit ist das Haben und nicht-Haben von Möglichkeiten Der Moment: Befreiung oder Belastung? Kam mir so. Relativ spontan während ich weiter an der Apostelgeschichte sitze und nachdenke und schreibe. 
Mittwoch, November 09, 2005
  Die Mitte der Urgemeinde... ...liegt nicht in der Organisation, sondern in ihrer Gemeinschaft miteinander. Donald Guthrie hat diese Satz geprägt. Als jemand, der regelmäßig in einem Büro sitzt und rumorganisert (oft mehr schlecht als recht) kommt der Satz fast schon als Erlösung. Die Gemeinde in Jerusalem hatte über 5000 Leute und natürlich mussten auch Dinge organsiert werden, aber es ging nicht um Organisation, sondern um Gemeinschaft. Gemeinschaft mit Gott, untereinander. Was mich an der Apostelgeschichte fasziniert ist das Streben nach Einheit und die Fähigkeit Kompromisse zu schliessen, die es schaffen zu integrieren. Bin sehr beschenkt durch das Seminar, das ich Freitag und Samstag in Erlangen halten darf, jetzt schon in der Vorbereitung. 
Dienstag, November 08, 2005
  Anne Rice bekehrt sich.... CNN berichtet davon, dass die Autorin Anne Rice (Interview mit einem Vampir Autorin) sich bekehrt hat. Irgendwie cool, dass so was auf CNN berichtet wird. People are hungry, sagt sie und meint damit einmal nicht mehr ihre nimmersatten Vampire, sondern die Sehnsucht der Leute nach ihrem wiedergefundenen Jesus. Danke Markus G. für den Link - immer wieder interessant so was. 
Montag, November 07, 2005
  Bono Interview - interessantes Gott Ding 8588884 Von Mike habe ich den Link (Danke Mike!) ist sehr lesenswert, vor allem für Fans von U2. aus dem Rolling Stone Magazine. Ein Ausschnitt: What do you think of the evangelical movement that we see in the United States now? Bono: I'm wary of faith outside of actions. I'm wary of religiosity that ignores the wider world. In 2001, only seven percent of evangelicals polled felt it incumbent upon themselves to respond to the AIDS emergency. This appalled me. I asked for meetings with as many church leaders as would have them with me. I used my background in the Scriptures to speak to them about the so-called leprosy of our age and how I felt Christ would respond to it. And they had better get to it quickly, or they would be very much on the other side of what God was doing in the world. Amazingly, they did respond. I couldn't believe it. It almost ruined it for me -- 'cause I love giving out about the church and Christianity. But they actually came through: Jesse Helms, you know, publicly repents for the way he thinks about AIDS. Hier ist das Interview
  Apostelgeschichte - viel zu tun Ich hänge gerade an der Vorbereitung meines Apostelgeschichte Seminars. Da ist noch viel tun - ich freue mich wirklich darauf und sehe es als Entspannung, aber warum ist es immer so, dass auch Entspannung mit viel Arbeit und so zu tun hat? Irgendwie lustig. Von nichts kommt - eben nichts. Aber es ist gute Arbeit und macht mir Spaß. Trotzdem: Denkt mal an mich - Freitag+Samstag Apg Auslegung und Hermeneutik. Danke. 
Sonntag, November 06, 2005
  Endlich: Bilder von der Wohnung Kommt herein und schaut Euch in Ruhe um hier geht es los.... Es sind Bilder von unseren letzten Tagen - Renovieren, Wanddurchbrüche für Wasser, Abwasser, Computerkabel und vieles mehr, die Stimmung bei den Leuten war cool, es macht Spaß dort zu sein und sich von der Begeisterung anstecken zu lassen. Danke Benni, für die Fotos und Danke an alle, die mitgemacht haben: Mit Euch renoviere ich jederzeit! 
Freitag, November 04, 2005
  Buch der Woche: Das Wiedersehen von Adrian Plass


"Ghosts (englische Version von "Das Wiedersehen")" von Adrian Plass

Das Wiedersehen ist eine nachdenkliche Geschichte von Adrian Plass, die viele Fragen stellt. Es kommt eine Einladung zu einem Treffen seiner alten Jugendgruppe ins Haus von David Herrick, einem Evangelisten, dessen Frau kürzlich starb. Er nimmt widerwillig an, er muss erkennen, dass er nicht der einzige ist, bei dem das Leben tiefe Wunden hinterlassen hat. Das Buch gefällt mir, weil ich denke, dass wir wieder ehrlicher werden sollten, wie die Leute in diesem Buch ehrlich zueinander geworden sind. Sehr lesenswert! 
Donnerstag, November 03, 2005
  Blogunterricht Naja, es besteht schon längere Zeit, aber ich fülle es jetzt mit Notizen, Fortschritten usw. für die Vorlesung "Apostelgeschichte" - das Blog heißt eben Blogunterricht - bis jetzt ist ein Teil der von mir verwendeten Bücher für die Vorlesung darauf. Kann so ein Blog ein gutes Tool zur Unterstützung einer Lehrveranstaltung sein? Ich hoffe ja. 
  Sören Kierkegaard über das Predigen Der Herr Kierkegaard. Ein zu lange von mir vernachlässigter Philosoph, Gottmäßig hat er es drauf gehabt, auch wenn er nicht alt wurde (1813-1855) Ein nettes Zitat aus dem Buch "Der Begriff der Angst": "In unserer Zeit hat die wissenschaftliche Wichtigtuerei die Pastoren dazu verleitet, eine Art von Professoren-Küstern zu werden, die auch der Wissenschaft dienen und es unter ihrer Würde finden, noch zu predigen. Insofern ist es nun kein Wunder, daß man das Predigen für eine sehr armselige Kunst ansieht. Indessen ist es die schwierigste von allen Künsten und eigentlich jene Kunst, die Sokrates anpreist: ein Gespräch führen zu können." Cooles Ding. So habe ich es auch schon öfter mal beschrieben: Ein Dialog. Um so besser, wenn man diesen Dialog auch wirklich führen kann, indem man interaktive Elemente einbaut. Und krasse Fragen stellt. 
Mittwoch, November 02, 2005
  Wieder mal in der BLB Ach, es ist doch schön inmitten von 2,5 Millionen Büchern zu sitzen. Naja, rundherum sind es so viele, nicht gerade alle im Lesesaal. Wie cool, dass es so viele Meinungen, so viele Köpfe gibt und so viel zu lesen. Ob ich das in 3 Stunden immer noch sagen werde? 
  Wieder zurück Tja, so schnell geht's. Wieder zuhause. Wir haben einige Leute gesehen und festgestellt, dass es einfach schön ist Leute zu kennen. An Reni und Kai geht ein besonderer Gruß an dieser Stelle: Selten so kurz jemanden besucht und sich so wohl und zuhause gefühlt wie bei Euch! Die Rückfahrt, die wir auf gestern Abend verlegt hatten (damit ich noch in die BLB komme, zum Apostelgeschichte vorbereiten) hat sich endlos gezogen. Staus, es gab sogar einen Stau auf einer Raststätte, auf der wir nur angehalten hatten, um Fahrerwechseln zu machen. 13 Baustellen, das ergibt alle 46 Klimoter eine. Nervig. Aber wir haben eine nette Nebenbeschäftigung gefunden: iPod Wunschkonzert. Alte Songs, neue Songs, Hörbücher. Ankuft gegen 1:00 Uhr, obwohl, wenn ich es recht bedenke, hätte es auch schlimmer kommen können. Was wird wohl heute alles passieren? Renovieren in der Wohnung, Studieren in der BLB, Schreiben, Nachdenken. Gott ist gut zu uns, soviel steht fest. 

Mein Foto
Name: Björn Wagner
Standort: Karlsruhe, Germany

Ich bin verheiratet, 30 Jahre alt, Jugendreferent beim CVJM Karlsruhe. Und ich tue meistens mehr als gut für mich ist, weil es mir am meisten um Gott geht. Komisch, gell?

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