Wir haben seit gestern Besuch von zwei alten Freunden (alt=wir kennen sie schon super lange). Es ist irgendwie Tradition geworden, dass wir den Jahreswechsel zusammen verbringen (machen wir schon seit 5 Jahren so) und hier sind sie. Kai kenne ich schon quasi seit seiner Geburt, wir waren Nachbarn in Ruppertsburg. Es ist supergeil wenn man Freunde hat, die einen kennen und quasi ein Leben lang begleiten. Wie entspannend sie sich verhalten als Gäste, so normal, es fühlt sich nicht so an als ob man Besuch hat, sondern als ob man zusammen lebt. Gespräche tief oder flach, irgendwie Urlaub, vielleicht wie eine kleine Freizeit im realen Leben. Was besonderes. Sie bleiben bis zum 02.01.2006. Zeit zusammen - ein großes Geschenk für uns.
What do we do about death? We don't - The monster is hidden away. Its not in the zoo for the public to view The look on its face would empty the place We don't want to die, the people would cry Death is the curse in the back hearse We don't need to see it today. What do we do about death? We don't - We shovel it under the ground Under the sod and hope there's a God Whose principles bend at the bitterest end Or we burn it away, and whispering say Death is the scream at the end of the dream There isn't a lonlier sound What do we do about death? We don't - We don't even give it an name He's gone before to a distant shore She's passed away, we gloonily say, He's fallen asleep in a terminal heap. Death is the spear that is poisend with fear It pierces the heart of the game. What do we do about death? We don't - But once in the angry sun A winner was slain at the center of pain When a battle was fought at the final ressort But because of the cross it was fought without loss And death is knive that will free us for live Because of Jesus has done.Für Sarah.
Was kommt dabei raus, wenn man etwas Chaos, Witz und Charme paart, viele interessante Reisen hinzufügt und dabei noch etwas Ernsthaftigkeit und einiges GottDing paart? Genau. David Westenfelder auf seinem Blog. Der Junge ist 16 Jahre (oder doch schon 17?) alt und schon seit immer (also für mich seit 3 Jahren) bei @home dabei. Und jetzt bloggt er! Weiter so, David! Es sind zwar erst zwei Posts, aber das wird schon - im Moment, spannend, spannend, spannend weilt er in Colorado, USA und verspricht von dort einiges zu berichten. Vorhang auf! David rockt Amerika. Freue mich drauf...
..und dann war da noch die wie zufällige Begegnung mit einem alten Freund und ich kann nur sagen, dass ich mich tierisch darüber gefreut habe: In Ruppertsburg, meinem Herkunftsort, gingen wir über das Schneebedeckte Feld spazieren und trafen zufällig auf Dawin. Irgendwie ist es schön jemanden zu treffen, mit dem man seine halbe Jugend verbracht hat. Er hatte Zeit! Und wir haben zusammen gehangen und nicht wirklich über alte Zeiten gesprochen, sondern über unser Leben und Fragen und die Welt, Macs, Israel und die Palästinenser. Es war nicht rückwärts gewandt sondern angenehm vorwärts. Und ich kann wieder lernen: Er ist Fotograf und hat schon einen Bildband über Südafrika nach dem Ende der Apaardheid veröffentlicht, das Bild ist von ihm. Mehr gibt es in seinem Internetauftritt. Der kann fotografieren...*schwärm*
Auf anderen Blogs werden solche Sachen immer schon viel früher besprochen, aber ich stosse heute mal drauf: Das Internet ist viel mehr als nur eMail und Surfen, auch wenn 99% der Webuser das denken. Immer mehr entwickelt es sich weiter "Web 2.0" ist da ein Stichwort (interessanter Wikipedia Artikel zu Web 2.0)und auch Social Software. Wenn ich das richtig verstehe geht es bei vielen dieser Anwendungen (Link von Marlin) darum Netzwerke zu gründen, aber nicht Computer, sondern Soziale Netzwerke.
Flickr ist ein gutes Beispiel viel mehr als nur Bilder hochladen, sondern Kontakte knüpfen, austauschen etc. Interaktivität nutzen, Umfragen erstellen. Z.B. gibt es im Forum von Kubik die Möglichkeit Umfragen für die Gemeinschaft zu erstellen. Jeder kann mit einem Klick seine Meinung kundtun - voila - man hat einen Anhaltspunkt was die Gemeinschaft will. Das Internet kann wirklich mehr sein, als nur klicken. Gerade die Blogs beweisen das. Web 2.0 - wann steigst Du ein?
Wie ich gerade gelesen habe in Martin Dreyers Blog, sind die ersten 5000 Exemplare der Volxbibel schon ausverkauft und werden seltensheitswert haben. Die nächste Ausgabe ist, dem sich immer weiterentwickelnden OpenSource Gedanken folgend, schon anders und wird, wie von mir mal angemerkt nicht mehr Übersetzung heißen, sondern Übertragung. Das finde ich sehr cool. Überhaupt macht die Volxbibel einfach von sich reden und bringt die Bibel wieder in die Medien - das allein ist schon voll der Erfolg. Worte können durch häufigen Gebrauch sinnentleert werden und da tut etwas frisches, anderes als Vergleich wirklich gut. Auch an alle Kritiker: Ein alternativer Wortlaut fordert immer zur Auseinandersetzung heraus und das empfinde ich als gut. Ich glaube das OpenSource Übertragungsding wird Schule machen, international und das sollte es auch - viele Bibelübersetzungen sind veraltet und müssen überarbeitet werden. Ob die Wycliff Jungs (Bibelübersetzer) das alleine schaffen bezweifle ich. Solange man mit offenen Karten spielt und das "wie gehen wir vor bei der Übertragung" darstellt (was Martin in der nächsten Ausgabe auch tut...) ist das doch cool. Gottes Segen Euch Jungs ! Martins Blog und das Volxbibel Blog. Ausserdem weise ich nochmal auf meinen Post bzgl. der Volxbibel und der entspannten Meinung von Heinrich von Siebenthal hin.
Seit kurzem hat mein Schwager, Ältester und Pastor bei den Jesus Freaks Hamburg auch ein Blog. Neben seinem Amt bei den Freaks ist er auch noch ein hervoragender Gitarrist bei der Band "The Rodeo Five" die im Gegensatz zu dem Lärm aus früheren Tagen tatsächlich hörbare Musik spielen (Musik-Downloads gibt es hier). Mir gefällt was der Mann macht, auch wenn ich ihm fast immer eine reinhauen will, wenn ich ihn sehe. Da brauche ich gar keinen Grund für (Haha). Also: Schaut es Euch mal an...
(Er heißt übrigens Marcus Bender aka Benderhead)
...fragt Charlie Brown in einer zuckersüßen Weihnachtsdvd der Peanuts. Ich frage mich das auch. Der hintergrund ist, dass wir dieses Jahr etwas sparen, um uns vielleicht später im Jahr ein Weihnachtsgeschenk kaufen zu können. Also wenig Geschenke unter dem Baum. Ich sitze gerade vor diesem Baum und habe in den letzten Tagen viel mit Mirja über das Wesen von Weihnachten gesprochen. Mal abgesehen davon, dass wir Jesus-Junkies ohnehin versuchen immer mit dem Bewußtsein zu leben, dass es Jesus wirklich gab, in unserem Leben als Mittelpunkt gibt und geben wird, wenn er mal wiederkommen wird, ist doch Weihnachten nichts besonderes. Doch. Ich merke es, weil mir etwas fehlt. Ich bedauere es nicht beim "Fest der Liebe" bei Kubik dabei gewesen zu sein. Ich bedauere es, heute abend um 23:00 Uhr nicht dabei sein zu können. Das heißt nicht, dass ich ungern hier bin, bei meiner Fleisch und Blut Familie, sondern nur, dass ich die Familie bei Kubik vermisse und auch die vielen Jugendlichen von der Wohnung. So viele Namen schiessen durch meinen Kopf mit denen ich auch das Bedürfnis hätte Weihnachten zu feiern. Eine erweiterte Familie. Ich brauche so was, eine erweiterte Familie - das war das was mich als erstes an den Christen fasziniert hat: Ich war Teil der Familie, angenommen, gemocht. Ihr verzeiht einen kurzen Rückblick, aber das war ein großes Ding für mich mit 13 Jahren. Teil von einer größeren Familie zu werden und darüber auch zu Jesus zu gehören.
Wenn Gott auf die Erde kommt, dann erzeugt das Familie - ist ja auch klar - was ist ein Vater ohne Kinder? Menschen kommen dazu und die Familie vergrößert sich. Lewis sagt, dass das Leben kein größeres Geschenk zu geben hat als wirkliche Freundschaft. Ich wünsche Euch ein solches Weihnachtsfest, eingebettet in eine Familie, Kinder um einen guten Vater. Das ist der Sinn von Weihnachten und das nicht nur am 24.12.
Wie kommen eigentlich solche schöne Muster auf unsere Fensterscheiben? Ich habe mich das gefragt. Sie sehen wirklich wunderschön aus.
Es fängt an zu Regnen, bzw. kleine Eisregentropfen laufen auf der Scheibe herunter. Willkürlich, Chaotisch, ohne erkennbare Bahnen oder Regeln.
Sie sammeln sich, kleben aneinander, finden zueinander, irgendwie. Interessant ist, dass einzelne Tropfen sogar ihre Bahn verändern und auf andere Tropfen stossen. Sie bilden Muster.
Schöne Muster, die viele Beziehungen und Verästelungen untereinander haben. Scheinbar chaotisch auftreffende Tropfen bilden Beziehungsmuster. Mein Leben scheint oft genau so zu sein - es gibt viele unterschiedliche, einzelne Ereignisse, die unzusammenhängend auftreten. Sie rutschen tiefer in mein Leben und hängen sich an andere dran, treffen mit anderen zusammen. Zum Schluss gibt es ein riesiges Muster, das ich aber auch nicht verstehen kann. Ich kann nur in seltenen Momenten seine Schönheit bewundern und darauf vertrauen, dass der große Musterweber sein Muster richtig macht. Man nehme eine Fensterscheibe, Eisregen und eine Digitalkamera und ein krankes Hirn. Heraus kommt so ein Post. ;-)
Die Welt titelt heute ihren Internetauftritt mit einer für mich gewaltigen Schlagzeile: IWF (Internationaler Währungs Fond) erläßt ärmsten Ländern 3,3 Milliarden Dollar. Als historischen Moment bezeichnet das der Sprecher. Zu den 10 ärmsten Ländern gehören Äthiopien, Bolivien, Mosambik, Nicaragua, Ruanda, Tansania und Uganda. Insgesamt stehen sie bei der Weltbank mit 38 Milliarden Dollar in der Kreide. Ich kann nicht genau beurteilen, ob das jetzt ein Durchbruch ist oder nur ein Auftakt, es freut mich einfach. In der letzten Neon war eine kurze Notiz darüber, dass es sinnvoller ist die Ärmsten Länder zu entwickeln statt ihnen einfach nur Geld zu geben. Es fühlt sich trotzdem sehr richtig an ihnen eine Chance zu geben und das mit möglichst wenig Schulden. Wenn man die interessante Zahl der Verschuldung in Deutschland anschaut versteht man das Verhältnis allerdings nicht. Deutschland hat allein eine Verschuldung (Stand 22.12.) von 1,466,700,608.559 also 1466 Milliarden Euro (Quelle Bund der Steuerzahler) laut Auskunft des Bundes sind es "nur" 866 Milliarden (hier gibt es ein .pdf mit den genauen Aufstellungen dazu). Das bedeutet nicht, dass ich denke, dass wir arm sind. Mich hat nur die Größenordnung von einem zum anderen erschreckt. Und warum es so vieler Aktionen bedarf um einen Schuldenerlass zu erwirken. Weil, mal ehrlich gesprochen, auf die 38 Milliarden käme es doch bei der Summe von Schulden, die wir ohnehin haben, auch nicht mehr an. Was denkst Du darüber? Wie geht man ohnehin mit diesen Zahlen um? Interessant ist auch der Wikipedia Artikel über Deutschland.
Ich lese gern, wirklich gern und habe mich auf dieses Buch, das meine Frau mir zum Geburtstag geschenkt hat, sehr gefreut. Aber es fällt mir schwer es uneingeschränkt zu empfehlen. Es ist die Lebensgeschichte von Lauscher, die Hans Bemmann da beschreibt, einem Jungen, der viele Entscheidungen trifft mit Hilfe eines Steines und einer Flöte. Man hat es mit Parzival verglichen und an Epik mangelt es sicher nicht. Vielleicht aber an Übersicht. Es gibt unzählige Geschichten darin, Begebenheiten und Weisheiten. Es ist gut geschrieben - 930 Seiten lang und bleibt sich treu. Aber es ist eben lang. Ich habe es jetzt beendet und bin froh darum. Verdient hätte es mehr Beachtung, aber die konnte ich ihm nicht geben. Vielleicht macht es ja einer von Euch? Würde mich interessieren, was ihr darüber denkt. Aber wie gesagt es ist harte Kost. Bestellen könnt Ihr es hier.
Also wir haben heute Besuch von Annette. Mirja und Annette besetzen schon seit Stunden die Küche und tragen Blechweise Kekse, Trüffel, Pralinen und ähnliche Sachen heraus. Ich kann nicht sagen, dass es mich sonderlich belastet. Ich liebe Kekse - nur kann ich sie nicht so schnell essen, wie die beiden Nachschub bringen. (Wunschträume: In Wirklichkeit darf ich nicht mal alles probieren). Einfach toll - irgendwie fällt mir ein Gedanke ein, den ich schon länger mal hatte: Wäre ein wirklich tolles Essen oder so nicht auch ein Psalm den man Gott bringen könnte? Kreativität, liebevolle Herstellung und Anbetung kommt da zusammen und wenn ich die Gespräche der beiden belausche, dann wird da viel über Gott und seine Sache geredet und nicht über Rezepte. Ich sitze im Rekonvaleszenz Ghetto und darf lesen und mich erholen. Dankbar bin ich echt für meine Frau. Liebe geht auch durch den Magen. Hoffe ihr habt auch so tolle Weihnachtskekse!!!
Ein Blick aus unserem Fenster irgendwie dumm, aber es macht mir Lust auf Weihnachten. Schnee ist schön.
Die Homepage des CVJM Karlsruhe hat ein neues Design (Danke Axel!). Es folgt der Überarbeitung des Corperate Identity durch die Firma DauthKaun&Partner, die uns da stark geholfen haben. Ich gewöhne mich langsam daran. Wir haben eine eigene Zeitschrift im DIN A5 Format, die zweimal im Jahr herauskommt, sie heißt Kontakte. Herzstück des ganzen ist dieser Balken oben: Bunt, vielfältig und ein Bezug auf den Karlsruher Fächer. Ach ja und die Homepage von @home ist ebenfalls überarbeitet(Danke Simon&Bene!). Fehlt ja nur noch ein neues Blog von mir, dann haben wir alles mal erneuert mal sehen, was WORDPRESS hergibt....
Jetzt ist es rum: Unser erster 24 Stunden Gebetstag. Es ist nicht leicht zu beschreiben und für uns noch mal anders als für die Leute, aber ich hatte das Gefühl, dass Gott uns bewegt hat. Wir haben gebetet und es war ganz leicht. Leute haben die Zeit vergessen, wurden berührt. Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten gehabt:

Diese haben dazu herausgefordert sich Gedanken zu machen was Gottes Wille in der konkreten Situation ist: Z.B. "Exmann günstig abzugeben" oder "Ich suche eigentlich nur noch einen Weg, meinem Leben ein Ende zu setzen" - dabei konnte man seine Meinung mit Post Its an den Artikel kleben und diese dann wieder kommentieren. Das war eine interessante Geschichte, diese "Diskussionen" was Gottes Wille ist zu verfolgen.
Es kommt demnächst ein Film in die Kinos, der "Die grosse Stille" heißt. Ein Auszug aus dem Pressetext:
Die Grande Chartreuse, das Mutterkloster des legendären Karthäuserordens, liegt in den Französischen Alpen. ›Die Große Stille‹ ist der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht wurde. Stille. Wiederholung. Rhythmus. Der Film ist eine sehr strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in sehr reiner Form. Keine Musik, bis auf die Gesänge der Mönche, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich stetig wiederholende Element des Tages: das Gebet. Ein Film, selbst mehr Kloster als Abbild. Ein Film über Bewusstsein, über absolute Präsenz – und über Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben. Kontemplation.Klingt interessant, sehr interessant sogar. Vielleicht mal ein meditativer Kinobesuch? (z.B. Freitag und Sonntag in der Schauburg um 18:00 Uhr) Zur Homepage geht es hier: Die grosse Stille.
Ich komme weiter voran in diesem Buch und muss einfach sagen es ist noch besser als zuerst gedacht. Die Jungs halten mir meine Gedanken vor Augen, wie in einem Spiegel, meine Träume, meine Wünsche. Dieses Gefühl habe ich beim Lesen - genau so muss es doch aussehen, so muss Kirche sein, da sind wir bei Kubik doch auch dran, wie cool. Die beiden Autoren sind Dozenten am Fuller Theological Seminary wenn ich das richtig verstanden habe, schreiben aber ein Buch in Zusammenarbeit mit mehr als 100 Emerging Church Leitern und bauen ihren Ansatz aus Interviews und Begegnungen heraus auf. Ihre Definition von Emerging Churches lautet folgendermassen:
"Emerging Churches are communities that practice the way of Jesus within postmodern cultures" (Emerging Churches sind Gemeinschaften, welche den Lebensweg Jesu in postmodernen Kulturen ausleben)Dabei haben sie drei Hauptgedanken: Emerging Churches
1. identify with the life of Jesus (identifizieren sich mit dem Leben Jesu) 2. transform the secular realm (transformieren säkulare Plätze/Kultur - wie z.B. Cafes) 3. live highly communal lives. (leben ihr Leben ganz stark in und als Gemeinschaft)und dann gibt es noch einen Haufen (noch 6, also insgesamt 9 Aspekte, die eine "Emerging Church" ausmachen). Hier gibt es eine Aufstellung aller 9(Dank an Marlin!). Dieses Buch spricht zu mir auf einem ganz anderen Level als ich bisher verstanden habe, weil die Leute ein solche Wertschätzung für die neuen Kirchen haben, positiv sind. Es bringt mich zum Beten, zum Sehnen, zum Nachdenken und ich bin noch nicht mal durch. Ach übrigens: Support your local heros - über one fishmart, eine fette Buchhandlung in der Region, gibt es das Buch für 14, 20 Euro (zzgl. Porto) bei Amazon kostet es im Moment (Stand 15.12.05) 24, 96 Euro (zzgl. 3 Euro Porto)
Sehnsucht nach Sinn in all dem Fragen und Verzweifeln in all den Schmerzen und Erleiden ist die Hoffnung eine wilde, die kämpft um ihre Haut hoffentlich nicht flieht und ihr Ziel im Frieden findet.
Eigentlich läuft doch alles gut, oder? Du verfolgst Deine Ziele, gehst vorwärts, Gott segnet Dein Handeln, Du wächst, die Gemeinschaft wird inniger und zack! Fährt Dir irgendwas dazwischen. Von Krankheit über Konflikte, von Machtstrukturen, die sich austoben, bis hin zu Problemen in Partnerschaft oder ohne Partnerschaft. Ich gebe hier keine Situation wieder, in der ich gerade stehe (mal abgesehen von einer wirklich unbequemen Erkältung, die mich nicht gut schlafen lässt...), sondern eher eine Lebensstruktur oder ein immer wieder kehrendes Ereignis. Bei diesen oben genannten Dingen kommt man ja vielleicht noch dahinter, wozu das sein soll, aber was ist mit den "Abkürzungen", die es auch in Anfechtungsform gibt? Du musst doch nicht den Weg gehen, der ist so lang, schau mal - da gibt es eine Abkürzung, nicht ganz legal, nicht ganz anerkannt, aber das braucht ja niemand zu wissen. Fies. Oder auch immer gern genommen: Du darfst sündigen, weil....(hier kann was beliebig schwachsinniges einsetzen).
Warum schreibe ich das heute morgen? Es läuft. Und es läuft gut, wir haben in der Wohnung neue Leute dazu bekommen, wachsen in eine Gemeinschaft, geben Jugendlichen ein Zuhause, haben sogar Geld dafür und sind angefochten, vielleicht merken wir es noch gar nicht, aber heute morgen ist es mir so, als wenn der heilige Geist sagt: Vorsicht! Nicht zu sicher fühlen, immer schön abhängig bleiben von Gott. Vielleicht geht es jemand von Euch ja ähnlich....
Gestern waren wir endlich im Film (nach 1 1/2 Jahren warten erscheinen einem 3 Tage wie die Ewigkeit). Eine gute Verfilmung, eine sehr gute Verfilmung, mit wenigen Cineatischen Änderungen. Meinem begrenzter Verstand von diesen Dingen erscheint es als sinnvoll.
Langatmigkeit wurde dem Film vorgeworfen, die konnte ich nicht feststellen, mangelnde Detailtreue im Vergleich zu "Herr der Ringe", hm es fühlt sich stärker wie ein Kinderfilm an, was ja auch beabsichtigt ist. Aber es gibt in 90% das wieder, was im Buch steht. Etwas unterbelichtet bleibt, und das ist das größte Problem des Films, die Rolle von Aslan: wer ist der? Wo kommt er her? Warum hat er so viel Kraft? Der Film deutet die Antworten nur an, ist nicht so deutlich wie das Buch. Man muss mit Kinder darüber reden, denke ich, was die Bedeutung hinter Aslan ist. Habe ich wirklich einen "evangelistischen" Disney erwartet? Trotzdem kann es ein Baustein auf der Reise zu Gott sein, ein Anfang. Warum gibt sich jemand für einen anderen hin? Liebe wird als Motivation genannt - wo kommt diese Liebe her? Die Beziehung zu Aslan und seinem Vater bleibt ganz im Dunkeln.
Trotzdem bin ich begeistert - ich empfinde den Film als gelungen. Es gibt viele "Lewis" Momente und ich denke, er wäre nicht unzufrieden. Es geht immer mehr, es gibt immer ein tiefer, aber ein Film ist halt kein Buch. Die Medien zu vergleichen ist unmöglich, also: Wenn ihr noch nicht habt - lest das Buch! Es lohnt sich, geht in den Film - vielleicht eine Warnung: Sucht nicht die absolute Perfektion und auch nicht die "erwachsene" Stimmung von "Herr der Ringe" - lasst den Film ein Kinderfilm sein.
Das Buch "emerging churches: creating christian community in postmodern cultures" von Eddi Gibbs und Ryan K. Bolger ist von Adrew Jones empfohlen worden und ich habe es jetzt seit ein paar Tagen zu Hause. Andrew sagt: "Quite simply the best book yet on the emerging church". Ich kann sagen: Der erste Leseeindruck (erste 40 Seiten) ist wirklich gut. Sie gehen auf meine Fragen, meine Situation ein (und auf die Fragen und Gedanken vieler Blogger), was vermutlich auch damit zu tun hat, dass es eine amerikanisch-englische Kooproduktion ist. Kommunikation, Leiterschaftsstrukturen, unterschiedliche Kulturen in meinem Land - all das trifft mich. Ich bin gespannt, was es noch bringen wird. Im Gegensatz zu dem vom Schreibtisch aus geschriebenen Buch von Carson "Becoming Conversant with the emerging church" haben sie Interviews geführt, ca. 100 Interviews mit Leitern von Emerging Churches, 50 davon kommen in dem fast 100 Seiten starken Anhang persönlich zu Wort. Echte Konversation mit Emerging Churches. Hoffentlich ein paar Antworten mehr und eine veränderte Sicht für mein bisweilen etwas von Ansätzen überhäuftes Hirn. Die Hände nicht zu vergessen, denn auch wenn der CVJM Karlsruhe keine "Emerging Church" ist, will ich gern von dem was ich lerne meine Praxis verändern lassen.
Gestern waren wir seit bestimmt 10 Wochen das erste Mal wieder bei Kubik. "A sort of homecoming" schreibt U2 in einem Lied, so hat es sich angefühlt. Nach dieser langen Zeit Aufbau, Renovierung, Gottesdienste gestalten, Aktionen machen, Planen, Organisieren war es ein Platz zum Ausruhen. Frank und Philip haben uns via Kamera vom Tresen aus über Sünde belehrt und das gut und auf hohen Niveau. Ich bin immer noch am Fragen, was meine Wurzeln der Sünde sind. Angesprochen hat mich der Gottesdienst, innendrin.
Es ist schon erstaunlich, wie viel man machen kann, ohne zu merken, dass man innen langsam aushöhlt - Sünde ist ein wichtiges Thema, gerade bei Vorbildern, warum mache ich es mir fast immer so leicht damit?
Hm. Danke, Frank, Danke Philip - ich wünsche mir einen Weg, wie ich und wir stärker bei Kubik andocken können, es ist eine faszinierende kleine Gemeinschaft, die sich immer wieder nach dem Austreckt was da vorne ist.
Hm. Ich habe das Glück nicht nur wirkliche Eltern zu haben, sondern auch geistliche Eltern. Edith und Wilfried Höll begleiten mein Leben schon seit über 20 Jahren und haben viel zu meiner Entwicklung beigetragen und tun es immer noch. Gestern haben wir sie besucht und Zeit verbracht, geredet, gelacht, Pizza gegessen und so vieles mehr. Wie gut so ein Tag tun kann! Edith stellt gute und richtige Fragen und bringt mich immer wieder auf eine gute Spur. Ein Satz über den ich dabei nachdenke ist: "Es ist nicht die Frage ob Du innere Verletzungen davon trägst, wenn Du durch diese Welt gehst, sondern nur wie schwer diese sind und welche." Heilung von inneren Verletzungen scheint eine wichtige Sache zu sein und hat mehr mit meinem Heute zu tun als ich gern zugebe. Es ist gut solche Menschen zu kennen, kaum zu glauben, dass Wilfried nächstes Jahr 50 wird, eben war er doch noch der junge neue Pfarrer in unserem Dorf Ruppertsburg (wo ich herkomme), aber scheinbar geht es so schnell. Auch eine Frage an mein Leben: was wird in den nächsten 20 Jahren passieren? Es bleibt spannend, aber schön, dass man solche Leute hat, zu denen man kommen darf.
Schon 2003 veröffentlichte Cornelia Funke ihren Fantasyroman "Tintenherz" mit großem Erfolg: Mo, der Vater von Meggie ist Buchbinder und kann mit seiner "Zauberzunge" Figuren aus Büchern in die reale Welt hinüberlesen. Nicht immer sind es nette Figuren und so werden Mo und Meggie zusammen mit Staubfinger in ein Abenteuer verstrickt, das absolut lesenswert ist. Funke hat eine wunderbare Sprache und zuckersüße Einfälle, trotzdem hat das Buch eine melancholische Note - Fantasy aus Deutschland, urteilt die Zeitschrift "Bücher" ist trauriger und recht hat sie damit!
Wunderbar traurig könnte man das Fortesetzungswerk "Tintenblut" nennen: Meggie gelangt in die Tintenwelt und stellt fest, dass nicht alles in den Geschichten so wunderbar ist. Funke ist die bessere Rowling auf vielen Ebenen, vor allem sprachlich. Sie webt aus Worten wunderschöne Stilleben, rührt einen durch Buchstaben zu Tränen und bringt etwas zum klingen, dass im Zeitalter der schnellen Wort-Kommunikation, wie SMS oder Mail, verloren scheint: Schöne Worte, ästhetische Sprache. Funke hat auch in Amerika und dem Rest der Welt Erfolg, die Bücher werden gerade verfilmt und ich hoffe, dass Band 3 "Tintentod" nicht darunter leiden wird. Bis jetzt sind diese Bücher ein Muss und gerade jetzt in der kalten Jahrezeit zu einem Tee sehr zu empfehlen.
Gestern haben wir einen Gottesdienst in der Wohnung gehabt, wo es um das Wort ging, genau das Wort Gottes. Das ist oft zu unterbelichtet und wir wollten irgendwie "back to the roots". Da hat uns der alte Nehemia herausgefordert (Nehemia 8, 1-12) erste Gesetz vorlesen, sich damit auseinandersetzen, um dann ein Freudenfest zu feiern. Dazu haben wir mal das Essen an den Schluss gesetzt, eine Präsentation von Auszügen aus dem Psalm 119(als Quicktime Film) gezeigt und einen Brief aus Gottes Sicht vorgelesen. Danach hatten die Leute Zeit sich persönlich mit dem Wort zu beschäftigen, mit Kunst und Bildern mit Motiven der Bibel, Audio-Sachen wie Worttransport/Musik oder dem Wort selbst - dazu gab es als Hilfe jede Menge Lesezeichen mit Favoritentexten von einigen von uns. Zum Abschluss dieser Zeit hatten wir Lobpreis und Essen - weil "Die Freude am Herrn ist unsere Stärke".
Danke für alle Beteiligten, es ist schön mit Euch unterwegs zu sein.
Da kam mir doch so eine Idee: Mark nutzt mit Nadine ein Typepad Account - warum sollte man das nicht mit mehreren machen können? Da gibt es ein "Pro" Account, das beliebig viele Blogs zulässt und wenn ich das richtig verstehe auch zumindest mehrere Autoren (vermutlich sollte man sich das noch mal genauer betrachten, um zu checken, was geht...).
Man könnte sich die Kosten teilen (15 Euro/Monat), bei 4 Bloggern wären das unter 4 Euro / Monat für ein Typepad Konto. Fotoalben, Podcasts, einfaches Bloggen - macht jemand mit?
(Gott)'Pete?' he said, 'Congratulations! Your Way of taking Jericho (gemeint ist hier der Aufbau neuer Gemeinden) makes perfect sense...' There was an unpleasant pause as I guessed the next bit. 'The only trouble is, son, that it doesn't actually work' I knew it was true. After eight years of hard work, and now these thoughts of networking new churches, no matter how hard we tried and planned, our efforts were achieving a mere fraction of what we wanted to see. 'On the other hand,' Got continued with relish, 'my way of taking Jericho makes no sense whatsoever.' He punctuated each word, no doubt smiling with delight at the irony of it all. 'And yet,' here was the killer, 'my way works!' (...) Was I supposed to abandon common sense and go around yelling at walls? I had to admit that had I been there when Joshua was sizing up Jericho, I would have advised him to start making ladders. Maybe he could build war machines or try besieging the fortress city - perhaps with a prayer strategy alongside. I would almost certainly have advised Joshua against screaming at the walls.Mir geht es genau so - ich habe gute Pläne, wie wir weiter gehen, Visionen, aber Gottes Weg ist ein anderer, denke ich. Nur welcher? Ich bin gespannt, weil ich genau wie Pete das Gefühl habe, das der Weg ein anderer sein wird, als ich ihn plane oder mir vorstelle. Ich bitte Euch? Beten, um Mauern einstürzen zu lassen. Ich hätte Katapulte gebaut - Leitern, wie visionär ist das denn? Das kann ja jeder... ;-)
Mich beschäftigt die Frage wer ich bin und wer ich geworden bin. Ich stelle fest, dass ich anderer Mensch wäre, wenn ich nicht lesen würde. Klar, die Bibel hat mich geprägt, C.S. Lewis und seine Werke, Hermann Hesse, aber auch J.R.R. Tolkien und seine Geschichten, viele theologische Bücher, Forschungssachen, aber auch in den letzten 5 Jahren mehr und mehr das Internet. Immer wieder werden Worte in mein Leben gesprochen (respektive gelesen), die mich verändern, schöpferische Worte, Worte, die in mir neues aufbrechen lassen, mir helfen zu reflektieren oder mich zum lachen oder weinen bringen. Ein Buch, das man zuklappt ist immer eine traurige Sache . man muss Abschied nehmen von einer schönen Geschichte, einer brillianten Idee und einem Menschen, der sie geschrieben hat. Es ist nicht nur so, dass Lesen bildet, sondern Lesen verändert. Man kann nicht "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen lesen und nicht anders über Frauen oder Männer denken. Man kann nicht "Der Steppenwolf" von Hesse lesen und sich nicht fragen ob man(n) auch ein solcher werden könnte, bzw. wer man ist. Man kann nicht Bibel lesen, ohne in irgendeiner Form Gott zu begegnen. Warum schreibe ich das? Weil ich befürchte, dass wir als Gesellschaft nicht mehr wirklich lesen und irgendwelche "Harry Potter" geschönten Buchverkaufszahlen ändern daran nichts. Lesen verändert - auf vielen Blogs werden zu Recht Bücher vorgestellt, aber das sind meistens auch Leute, die sich des Wertes von guten Büchern bewußt sind. Bist Du es? Liest Du? Lesen verändert.
Ich bin verheiratet, 30 Jahre alt, Jugendreferent beim CVJM Karlsruhe. Und ich tue meistens mehr als gut für mich ist, weil es mir am meisten um Gott geht. Komisch, gell?