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Dienstag, Januar 31, 2006
  Leiden Wir haben uns in der Kleingruppe Gedanken um das Leiden gemacht. Warum erleben Menschen Leiden? Was soll das? Gibt es einen Sinn im Leiden? Hm. Wir haben einige Artikel im Netz gelesen (Wikipedia, Wikiquote, C.S.Lewis, Nikodemus.net), das hat uns auch nicht weiter gebracht. Also haben wir das dicke Buch angeschaut, natürlich auch online, weil wir nur das Neue Testament da hatten (wir sind eine Internetgeneration, oder?) Da sind wir fündig geworden: Der Anfang aller Erkenntnis (und danach haben wir ja gesucht) liegt in der Furcht Gottes. Antworten gibt es also nur bei Gott selbst. Tolle Wurst, weil er redet ja nicht so darüber, oder? zumindest wenn man die ganzen Leidenden fragt. Dann haben wir den alten Hiob bemüht, der ja zum Thema Leiden einiges zu sagen hat und stellten fest, dass Gottes Antwort an ihn war: "Du kannst es nicht verstehen, Du müsstest ich sein, um Sinn daraus zu schöpfen". Dann kam der Vergleich mit dem Kind beim Arzt: ein 2jähriges versteht den Sinn des Blutabnehmens einfach nicht. Da kommt ein böser Mensch in weiß und stupft eine Nadel in mich rein und MAMA und PAPA machen nix, gar nix, um mir zu helfen. Es dient zum Besten, aber das Kind kann es nicht einordnen, nicht verstehen. So ähnlich ist es mit uns. Ich glaube wirkliches Verstehen ist fast unmöglich, aber Vertrauen ist eine andere Sache. Ich hoffe, wenn ich einmal wirklich leide, dann kann ich noch vertrauen. Aber ich glaube, die Güte Gottes ist nicht in Gefahr. Ich kenne Menschen, die schon jahrelang leiden, meistens Ältere, ob an Diabetes oder ob sie an der Dialyse hängen und ein beredetes Zeugnis für die Güte Gottes ablegen. Die Oma von Mirja hat 4 Kinder verloren durch Krieg und Krebs und hat wirklich gelitten, aber sie hat immer wieder von der Güte Gottes erzählt. Das ist das, was ich mir wünsche für mich und andere, angesichts von Leiden. Vertrauen, statt Verstehen. Ob das konkret hilft? Ich hoffe es und bete dafür....

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Montag, Januar 30, 2006
  Die Rückkehr der Fotografie Zu selten komme ich dazu, aber heute habe ich mir mal ein wenig Zeit genommen und Bilder mit der neuen Kamera gemacht. Drei davon sind recht gut geworden. Man muss sich erst an die vielen Möglichkeiten gewöhnen. Mein Favorit ist das Windrad - aufgenommen mit einer Verschlusszeit von 1/30 bei Blende 36, damit die Bewegung schön rauskommt. Die anderen beiden Fotos gibt es hier.

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  Tintenblut beendet

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Nach einer langen Lesezeit (über 10 Wochen), wo wir uns am Anfang das Buch gegenseitig vorgelesen haben, haben wir es jetzt um der Schnelligkeit willen einzeln fertig gelesen.

Insgesamt ist es ein gutes Buch und eine gute Fortsetzung von "Tintenherz", aber - Frau Funke hat eine tolle Schreibe, aber manchmal umständlich, sie hat tolle Ideen, aber manchmal kommen diese nicht zum Punkt. Trotzdem ist etwas neues eingetreten. Die Dunkelheit, das Schwere liegt auf diesem Buch - oft ist es ja in zweiten Akten so, dass die Entwicklungen dramatisch sind - so auch bei Tintenblut. Es ist eine neue Qualität in Fantasyliteratur, wo ja der Sieg des Guten über das Böse immer so wichtig ist und die Unfehlbarkeit der Charaktere. Funkes Charaktere sind nicht unfehlbar, zumindest nur wenige, die Motive der Helden oder vielleicht nicht Helden sind durchweg gemischt und nicht ausschliesslich edel und das Ende ist so offen, dass man Tintentod lesen muss. Besser als Potter? Ja, schon, aber man kann beides nicht vergleichen, denke ich. Ich hoffe sie schafft die losen Enden aus Tintenblut im letzten Band zu verknüpfen. Kauft das Buch, wenn ihr Euch für solche Geschichten interessiert, es lohnt sich, vielleicht gerade weil es anders ist....

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  Mönchswochenende Blogger bei Hufi

Es gibt Menschen, die mögen Listen - Hufi scheint einer von diesen zu sein - er hat eine Liste der Blogger erstellt, die am WOE beim Mönchsseminar waren: Hier anschaubar. Es sind 22 Leute....

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  Männer und Frauen in der emerging church

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Kester Brewin und Maggie Dawn weisen interessanterweise darauf hin, dass die öffentliche emerging church Szene männlich und weiß dominiert ist. Hatte schon immer so ein seltsames Gefühl bei den ganzen Namen, wobei ich natürlich nichts gegen den einzelnen sagen will. Bei allen Menschen, die mir einfallen ist es so. Ich habe Bücher gelesen von weißen Männern. Aber gerade die Integration aller Volksgruppen, aller Rassen und vor allem von Frauen und Männern ist doch eines der großen Ziele der Kirche. Ich habe mich dann gefragt: "Ist es in Deutschland auch so?" - mein etwas beschränkter Horizont gibt mir auf Anhieb viele Männer, wenig Frauennamen - wer lehrt auf Konferenzen oder Seminaren? Hm. Das gibt mir zu denken, vielleicht habe ich aber auch ein falsches Bild. Auf dem Mönchsseminar war eine Open-Mic Zeit und es haben viele Frauen erzählt, welche Art von Spiritualität sie leben, weniger Männer. Bei den Bloggern ist es wieder anders, viele Männer, weniger Frauen. Ich bin verheiratet und mir fällt immer wieder auf, wie unterschiedlich wir sind, denken, fühlen, handeln. Und wie gut es ist, dass es so ist. Ich arbeite jede Tag mit Frauen zusammen und erlebe die Vielfalt und die anderen Ansichten als Bereicherung, wenn auch manchmal als anstrengende Bereicherung - keiner hat gesagt, dass es leicht ist, aber immer lohnend!.
Einen sehr guten Post hat Rachelle geschrieben - Maggie empfiehlt ihn und ich kann mich nur anschliessen - was denkt ihr Frauen darüber? (ein früherer Post von mir zu diesem Thema hier, Marlins Gedanken hier es ist eine Predigt der Vineyard Heidelberg)

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Sonntag, Januar 29, 2006
  Bilder vom Kreuz Gottesdienst und dem Konzert "Juliana Theory" 20060129014347 Julianaklein Bilder vom Kreuzabend gibt es hier. Bilder vom Konzert bei Martin Gommel. Ist sehr cool, dass es so viele Fotojungs gibt....

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  Mönchswochenende Wir waren ja nur begrenzt dabei, aber ein paar Eckpunkte fand ich schon echt geil: z.B. das meines Wissens nach das ganze WOE nur via Blogs beworben wurde und vermutlich Mundpropaganda. Und es waren ca. 40 Leute da. Dann ist das Thema von dem Mönchen lernen etwas, was lange in Vergessenheit geraten war, aber jetzt wieder auftaucht und einer neuen Kirchenbewegung Impulse gibt. Peter Aschoff vertritt in seinem neuem Buch die These, dass wir von der irischen Kirchenform lernen können und sollen. Spannend. Interessant war es allemal ein paar Blogger kennenzulernen: Mike, Hufi, Peter Aschoff und so weiter. Offline Kontakte sind einfach durch nichts zu ersetzen. Verschiedene Berichte wird es vermutlich bald bei Mark, Daniel und so geben. Peter hat schon einen kurzen Post geschrieben.

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  Sabbe, David und Tine - ein Blick in die kollektiven Köpfe Ich habe beide auf meinem Karlsruher Blogroll. Was mich an den beiden Damen fasziniert ist ihre Ehrlichkeit. Cool, dass ihr Blogt, Mädels! Stress und Hektik, voller Terminplan und nächtliche Spaziergänge mit dem Hund....und oben drauf noch David, der über das Phänomen "Zeit" bloggt. Leute, ich muss Euch einfach immer mal erwähnen hier - ich bin ein Fan. Bloggt weiter!

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Samstag, Januar 28, 2006
  Von den Mönchen lernen.... nach einem vollen Teamtag mit supervielen guten Punkten, einem guten Frühstück und auch harter Arbeit kommen wir bei dem Seminarwochenende "Von den Mönchen lernen" an. Es gibt interessante Referate und jede Menge Gedanken, die sich alle um das Thema Kloster, Mönche und Spiritualität drehen. Es geht immer wieder um die Frage: "Sollten die Gemeinden wieder stärker Klöster werden, Klöster sein" Klöster im Sinne von Zentren der Gottesbegegnung, Wissensweitergabe und Kreativität. Sie haben die Kultur ihrer Zeit geprägt und erweitert, die Tradition bewahrt und Lebensgemeinschaften konsequent aufgebaut und am Laufen gehalten. 223Px-Rosary Im Moment hören wir ein Referat über das Thema: Die Spiritualität der Mönche. Das Herzensgebet (Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme Dich meiner) und auch seine Verbindung mit dem Rosenkranz. Dessen Wurzeln nicht auf die Marienverehrung zurückgeht, sondern auf eine Gebetsschnur, ein "Pater Noster" als Hilfe zum Kontemplativen Gebet. Mark berichtet von seinen Erfahrungen damit. Schön. Tut gut mal zuzuhören.

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  Teamtag

Heute treffen wir uns als Team der Wohnung, das wird gut. Wir haben viel zu beten, Gott suchen, überlegen, planen und all diese Dinge. Zwei neue Mitarbeiter sind mit dabei und ich bin gespannt was dieser Tag bringen wird.

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  Kreuz Gottesdienst

Warum das Kreuz? Wenn Menschen zu uns kommen, bekommen sie darauf nicht immer eine Antwort, weil unsere Gottesdienste sehr verschieden sind. Das war gestern anders. Wir haben die Leute und vor allem die, die neu dazu gekommen waren zum Kreuz gebracht. Durch unterschiedliche Elemente - Theater (Danke Euch Leuten!), erlebte Geschichte, durch Anbetung, Predigt und interaktive Elemente konnten die Leute zu Jesus kommen und ihn in ihr Leben aufnehmen. Wir müssen noch sehr viel lernen, was die Beschreibung von diesen interaktiven Sachen angeht, weil man hier viel gewinnen oder verlieren kann. Der Abend ist mir schwer gefallen, weil ich selber woanders war, komisch oder? Es waren knapp 40 Leute da, das ist für einen Gottesdienst bis jetzt glaube ich das meiste. Trotzdem war die Atmosphäre dicht und schön. Danke an alle, die für diesen Abend gebetet haben.

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Freitag, Januar 27, 2006
  Rückkehr der Musik Teil 2

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Gestern waren Mirja und ich seit ewigen Zeiten mal wieder bei einem Konzert. Gespielt haben "Zaccharia", "Haste the day" und der Top Act war "The Juliana Theory"lange nicht mehr so genossen einfach Musik zu hören. Alle Bands hatten was, auch wenn "Haste the day" eher die Hardcore-Schrei-bis-Dir-die-Mandeln-am-Mikro-kleben Fraktion bedient hat. Marcus, der allerliebste Schwager hat uns CD und Konzert zu Weihnachten geschenkt (Tausend Dank!) und uns damit einen echt guten Abend verschafft. Plus: Ich war mal in der Stadtmitte, das ist der Club direkt bei der Nowackanlage gegenüber. Nett, vor allem wird es einige gute Konzerte geben 2006. Freue mich drauf diesen Teil von Musik wieder zu entdecken. Mir gefällt die Clubatmosphäre deutlich besser als die riesigen Konzerte auf denen ich sonst war.

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Donnerstag, Januar 26, 2006
  Bibleworks 7.0 und Accordance Bw7Box3Dcr Storch rät weise dazu die Sparschweine zu schlachten, weil Bibleworks 7.0 draussen ist. Was macht jedoch der glücklose Mac-User? Virtual PC kaufen? Es gibt Hoffnung für uns - Accordance Bible-Software bietet vielleicht nicht ganz die Möglichkeiten von Bible Works, aber doch fast. Und es ist günstiger - wenn ihr also ein Bibelstudienprogramm für Mac sucht, checkt das. (Bibleworks 7.0 = 350 US-Dollar // Accordance Scholar Core = 199 US-Dollar). Das Update von meinem Bibleworks 4 würde mich mehr kosten (250 Dollar!) als Accordance die Vollversion zu kaufen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass der Lieferumfang bei BW 7.0 größer ist, sprich die Bücher und Lexika, die drauf sind, sind mehr und umfangreicher, aber für die "normale" Arbeit ist schon vieles enthalten. Also: Es ist nicht Hoffnungslos! Hmhead

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  Hm. "Happy Slapping"? 0,1020,569419,00
"Sie schlugen ihre Opfer, traten sie und sprangen auf ihre Köpfe: Eine Londoner Jugendgang ist mit besonderer Brutalität gegen wehrlose Menschen vorgegangen, ein Mann starb. Mit dabei war die 14-jährige Chelsea. Jetzt muss sie für acht Jahre in den Knast." (Quelle: Spiegel)
Beim Lesen von Spiegel online bin ich auf diesen Artikel gestossen. Es gibt wohl schon länger in England das Phänomen des 'Happy Slapping' - Fröhliches Schlagen - Jugendgangs attackieren hierbei unschuldige, wahllose Opfer und schlagen sie zusammen. Mit ungeahnter Brutalität gehen sie dabei vor. Chalsea, eine 14 Jährige ist rechts im Bild zu sehen und filmt den Überfall mit ihren Handy. Jetzt wird sie für 8 Jahre hinter Gittern kommen. Fast wie passend dazu haben die Toten Hosen ihren Song "Hey, hier kommt Alex" bei einem MTV Unplugged Konzert neu gespielt. "20 gegen einen, bis das Blut zum Vorschein kommt, ob mit Stöcken oder Steinen, irgendwann platzt jeder Kopf, das nächste Opfer ist schon dran...." "Uhrwerk Orange" Schwer zu verstehen ist das alles, oder? Was würde ich tun, wenn es Jugendliche aus meiner Nähe wären? Haben wir eine Botschaft für sie. Vielleicht ist das für Karlsruhe fiktiv oder bekomme ich das einfach nicht mit? Nachdenklich

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  Spiegel berichtet über Kurioses Gericht soll über Existenz Jesu entscheiden Es wirkt wie eine der Streitereien zwischen Don Camillo und Peppone. Ein Italiener hat einen Dorfpfarrer vor Gericht gezerrt. Der Grund: Der Priester hatte etwas für seinen Berufsstand nicht Ungewöhnliches getan - behauptet, es gebe Jesus. (Quelle: Spiegel) Eine Diskussion über die Historische Tatsache der Existenz Jesu. So was gibt es noch....

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Mittwoch, Januar 25, 2006
  Digital Lifestyle Day Links sind wichtig und digitales Leben auch. Also gibt es einen "Digital Lifestyle Day" und Christian hat mir den Link geschickt. Unter anderem mit den Überschriften:"Blogs verlieren an Bedeutung", "Unsere Endgeräte werden uns kennen" und "Mit Erinnerung anders umgehen". Habe noch nicht alles gelesen, aber ist lesenswert - schwere Jungs und Mädels reden über die Zukunft unseres Digitalen Lebens - schaut es Euch an! 
  Spannende Zeiten, oder?

Immer wenn ich was neues lerne oder so etwas ansteht wie das Mönchswochenende bei Kubik bin ich gespannt. Es fühlt sich an, wie ein kleiner Aufbruch, tausend Gedanken durchziehen meinen Kopf, viele Fragen, aber insgesamt ist es superpositiv. Es hat sich in meinem Kopf in den letzten 1 1/2 Jahren so viel verändert, ich glaube ich wollte einfach mal ein fettes "Danke" an alles loswerden, die daran beteiligt waren und sind. Vieles hat mit diesem Blog zu tun und der Blogwelt, die dahinter steht, Kommentare, Links, Essays und so vieles was mich reicher gemacht hat. Wir leben in spannenden Zeiten und die meisten Tage sind herausfordernd, aber schön. Danke, Vater!

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  Was ich lerne...

Es klingt komisch, aber es fällt mir unglaublich schwer andere Menschen um etwas zu bitten, vor allem dann, wenn diese Menschen ohnehin schon viel zu tun haben. An unserer Hochzeit ist mir das zum ersten Mal krass aufgefallen: Ich habe am Tag vorher noch Pudding gekocht, weil ich dachte: "Das kannst Du keinem anderen zumuten". Ich bin schon verschiedentlich angesprochen worden deswegen und immer war der Inhalt der gleiche: "Die Leute können selbst entscheiden, ob sie ja oder nein sagen, frag Du halt einfach!".
Es geht dabei, glaube ich, nicht etwa darum, dass ich etwas nicht aus der Hand geben könnte und alles selbst erledigen muss, sondern vielmehr auch um Erwartungen. Erwartungen, die ich an mich stelle, Erwartungen, die andere an mich stellen (oder ich bilde mir ein, sie würde diese an mich stellen) - wie auch immer - mein Leben wird nicht leichter dadurch, wenn ich so viel selbst tue.
Dazu kommt, dass ich in manchen Sachen einfach nicht gut bin. Im Stress einer Freizeitvorbereitung vergesse ich immer was wichtiges. Warum also nicht die Materialliste an jemanden abgeben anstatt irgendwo auf der Freizeit zu merken: "ich habe den Beamer vergessen" oder etwas ähnlich katastrophales. Selbst bei Leuten, die ich mag fällt mir das schwer, weil ich denke: "Wir haben eine gute Beziehung - die können ja zu mir gar nicht 'Nein' sagen, selbst, wenn sie das eigentlich wollen!" Dilemma, oder?
Einen Tipp habe ich bekommen: Jemanden suchen, der für mich Anfragen stellt oder mit dem man zusammen Anfragen an Leute stellt. Das werde ich bei großen Sachen mal ausprobieren - ich bin gespannt.

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Dienstag, Januar 24, 2006
  Pandora Dank Johannes bin ich auf "Pandora" gestossen - das ist eine interessante Software, die einem Musik vorspielt, die man mag, wenn man eine Band angibt. Superinteressant! Man bekommt einen eigenen Radiostream zusammengestellt und kann gemütlich hören. Nett und kostenfrei. Und es trifft tatsächlich den Musikgeschmack sehr gut. Anhand der Bewertungen, die man geben kann, kommen passendere Songs und natürlich kann man die direkt bei iTunes runterladen oder bei Amazon die Platte kaufen. Clever, innovativ, nett - gute Idee.

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  Die Rückkehr der Musik

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Ich bekenne: Ich glaube ich habe mir während meiner Studienzeit kaum eine CD gekauft, vielleicht gar keine. Seitdem es Musik im Internet gibt (damit meine ich legale Internet-Download-Stores), höre ich wieder mehr und neuere Musik. Woran liegt das? Naja, ich schaue auf den Blogs nach Empfehlungen, spreche mit anderen mehr über Musik, z.B. beim Chatten und wir können, obwohl andere irgendwo sind die gleichen Lieder hören. Kennst Du das? Wie gefällt Dir das? Fast wie früher in unseren "Jugendzimmern", wo wir Kassetten überspielt haben. Nur schneller und bequemer und billiger (99 Cent 1 Song / 9,99€ eine Platte)

Ich glaube, die Musik ist wieder stärker zurückgekehrt, weil ich auch in einer Kultur bei Kubik lebe, die Musik und Kunst fördert. Mein aktuelles Lieblingsalbum ist "in a safe place" von The album leaf und ich freue mich schon auf das Konzert am Donnerstag Juliana Theory spielt in der "Stadtmitte".

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  Johannes schiesst mal wieder den Vogel ab...

oh man, bin immer noch am lachen - Johannes, Danke für diesen Link...unglaublich, schaut Euch das an (englisches Video)

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Montag, Januar 23, 2006
  Artikel über die Wirkung von Narnia spiked-essays | Essay | The curious rise of anti-religious hysteria ist ein interessanter Artikel, ein Auszug gefällig:
"The curious rise of anti-religious hysteria - It is the Anglo-American cultural elites' insecurity about their own values that encourages their frenzied attacks on religion." (es ist die Unsicherheit der Anglo-Amerikanischen Elite über ihre eigenen Werte, die diese krassen Angriffe gegen Religion hervorruft)
Frank Furedi schreibt über die anti-religiöse Hysterie und bleibt dabei distanziert. Lesenswert, allerdings in Englisch.

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  Wie entwickeln sich Blogs?

Das frage ich mich, nachdem ich einen Post von Maggie Dawn gelesen habe. Sie berichtet darin von Menschen wie Doug Pagitt, die keine inhaltlichen Ideen mehr posten, weil die resultierenden Diskussionen zu krass sind und teilweise persönlich verletzen. Das steht dann alles ungeschützt im Netz - Andrew Jones läßt keine Kommentare zu, solange er nicht deren Inhalt überwachen kann (wegen Comment Spam). Kester Brewin druckt sein Blog, weil ihm das Medium und vor allem die Kommentare darin so wichtig sind und er nicht will, dass sie verloren gehen und veröffentlicht es dann (er nennt das "plogging" Publishing a hard copy of your blog).
Ich finde das interessant - in blogge jetzt etwas über ein Jahr und es ist Teil meines Lebens geworden, der Austausch bereichert mich und ich kann einfacher sprechen, weil viele Leute einen Teil meiner Gedanken nachvollziehen können. Es ist ein Stück als würde man öfter sprechen. Immer wieder höre ich "Ich lese Dein Blog alle zwei, drei Tage, einfach um zu wissen was Du machst oder wie es Dir geht." - das freut mich und zeigt etwas davon das dieses Medium gebraucht wird. Wie es sich entwickeln wird? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht - ich hoffe es wird dazu dienen Menschen stärker zusammen zu bringen. Ich glaube, dass die Zukunft der Menschen wieder stärker in der Gemeinschaft ruhen wird, nicht mehr so in dem "My home is my castle" Denken. Ob man missverstanden wird im Blog Gespräch? Na klar! Jede Form von Kommunikation bringt Missverständnisse, bei einem Blog findet man sie schneller heraus. Maggie Dawn bringt es in ihrem zweiten Post gut rüber:

What they (Blogs) DO, though, is offer an almost-but-not-quite instant opportunity for response. If someone disagrees with your sermon, their lunch guests will hear about it, but you probably won't. If someone disagrees with your book, you'll be most unlikely ever to hear about it. The difference on a blog is that when you are misunderstood you find out about it, fairly soon after you've written it, and probably while the ideas are still fresh and malleable in your own mind. Blogs don't create misunderstanding, they just make you aware of the limits of your own communication skills, and the reality of other people's capacity to take a thought from you and turn it into something else.

Die Frage, ob das Bloggen irgendwann aufhören wird wird hier diskutiert. Ich hoffe persönlich, dass es sich entwickelt und eine Transformation durchmacht. Vielleicht hat sogar iWeb etwas damit zu tun, wer weiß?

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  Nächster Narnia Film: Prinz Caspian Da der dritte Teil der Narnia Bücher, "Der Ritt nach Narnia" als Nachfolge für den "König von Narnia" ungeignet ist, kommt erwartungsgemäß "Prinz Caspian", der vierte Teil in die Kinos. Wann ist noch nicht raus, aber die BBC hat die Meldung:
Caspian to be second Narnia movie
The CS Lewis novel Prince Caspian will be the second film in The Chronicles of Narnia series following the success of The Lion, the Witch and the Wardrobe.

William Moseley, Anna Popplewell, Skandar Keynes and Georgie Henley will return as the Pevensie children, with filming due to begin in the autumn.

"If we don't make it now we'll never be able to, because they'll be too old," said director Andrew Adamson.(Quelle)

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  Keynote Sie ist schon ein paar Tage alt, aber immer noch frisch - meine Liebe zu dem für mich unentbehrlich gewordenen Helfer Keynote. Keynote ist, wenn man so will, das PowerPoint für Mac, aber vermutlich mehr als das. Es ist einfach zu bedienen und erzielt mit den eingebauten Übergängen und Animationen wirklich erstaunliche Effekte. Natürlich ist es kein Arkaos, man kann nichts in Echtzeit bearbeiten, aber zum Präsentieren leistet es schon erstaunliches. Und es wird besser, denn Keynote 3 ist auf dem Weg: Wa es so alles kann könnt ihr hier sehen. Ich freue mich auf die neue Version, die ich schon bestellt habe.

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  Apple zum Lachen... Mal ehrlich: Ich kann über mich selbst lachen. Mache ich öfters und auch gern. Und bei Marlin habe ich diesen Link gefunden - iPod invisa.

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  Jugendleiter Wochenende Letztes Jahr war das Jugendleiter Wochenende eines der Sachen, die als erstes auf meinem Blog erschienen sind. Dieses Jahr wird der Bericht nicht ganz so ausführlich, weil ich keine Bilder gemacht habe. Es war ein intensives Wochenende, viel inhaltlastiger als ich ursprünglich dachte. Die Vorbereitung war kurz. Vor Weihnachten war ich krank, jetzt wieder also etwas stressiger. Irgendwie war es aber nicht so schlimm, wie ich dachte. Es hat eine Sache wichtig gemacht, die durch viel Vorbereitung irgendwie immer leidet: Die Abhängigkeit vom Gebet. Wir haben miteinander gebetet als Mitarbeiter. Und es waren gute, intensive Gebetszeiten. Und das hat es ausgemacht. Freitag Abend war der Abend des Anfangs - anfangen Bibel zu lesen, anfangen zu beten, anfangen sich Fragen zu stellen in drei kleinen Stationen. Wir haben den Abend nicht angefangen, saßen 10 Minuten warten da. Bis die Keynote ablief und erklärt hat, wie wichtig es ist anzufangen. Später haben wir einen stillen Spaziergang mit Lichtern auf die Burg gemacht und uns dabei bewußt werden lassen, wie wichtig es ist, still zu werden. Der Samstag war der Tag des Lernens - unterschiedliche Seminare, der Abend war cool - vom Spielen (genial: Jürgen Disque) zu Miri und Netti, die in kurzer Zeit einen krassen Abend zum Thema "Durchhalten" gemacht haben. Wieder: Intensive Stimmung. Sonntag: Gottesdienst - das Ende war das Thema. Das Ende von mir und der Anfang von etwas neuem in Gott. 3 Bilder haben ihn geprägt: Das etwas andere Anfangsgebet mit Gott (Gott, ich will Dir ganz gehören, aber wenn es geht nicht Montags, Donnerstags und Freitags, weil....), die Reifenpanne (mit meinen Händen kann ich die Radmuttern nicht abkriegen, wozu ist eigentlich dieser Schraubenschlüssel?) Wir haben den heiligen Geist, aber machen uns es nicht bewußt und versuchen die schwierigsten Probleme selbst zu lösen. Klappt aber nicht. Drittes Bild: Der Koffer. Zwei Sportler wollen eine Bergradtour machen. Einer hat seinen Koffer dabei und will ihn nicht loslassen. Das ist schwierig, denn wie soll man das machen? Oft halten wir Dinge fest, Schuld oder anders, das es und unmöglich macht, frei zu sein. Es waren drei starke Bilder und anschliessend haben wir uns darüber ausgetauscht. Es war tief. Ich habe einiges gelernt, was ich später mal posten werde.

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  Musik - Pink Floyd Unglaublich, dass ein 16 Jahre Alter @homer mich zu meinen musikalische Wurzeln zurückführt, oder? David bloggt über Pink Floyd und ich fange an in meinem Plattenschrank zu kramen. Wo waren die Scheiben noch? Unglaublich, oder? David, wir müssen zusammen Musik hören, glaube ich. Dabei waren die damals schon alt, ich meine "The dark side of the moon" kam 1973 raus, "the wall" 1979 - da war ich noch nicht geboren, respektive 4 Jahre alt. Der Wikipedia Artikel ist gut zum lesen, falls man überhaupt keine Ahnung hat und natürlich die offizielle Seite. Große Jungs.

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Freitag, Januar 20, 2006
  Ungewöhnliche Männer WG Hamster und Schlange Tja, es gibt doch noch interessante Kleinigkeiten auf diesem Planeten und weil's so süß ist: Ein Hamster, der als Futter für die Schlange gedacht war, hat sich mit ihr angefreundet. Sie leben jetzt schon einige Wochen zusammen in dem Schlangenkäfig und vertragen sich blendend. Bei solchen Beispielen aus dem Tierreich gibt es ja noch Hoffnung für uns, oder? Mein Schwager, Marcus, hat gleich gemutmaßt hier könnte eine Verwirklichung von Jesaja 11 kommen, aber da geht es nicht um Hamster, wie Haso treffend bemerkte. Der Hamster erobert das Herz einer Rattenschlange - kein Wunder, dass wir unseren kleinen Josua so mögen. Es leben die Hamster! Den Artikel gibt es hier
  Jugendleiter Wochenende in Lindelbrunn Da ich noch nicht die Vorzüge des Mobblogging entdeckt habe, wird es bis Montag still bleiben auf meinem Blog - ich bin auf einer Jugendmitarbeiterschulung über das Wochenende. Bericht und so gibt es dann nächste Woche: Wir versuchen wieder ein paar neue Sachen und ich freue mich auf einen gemütlichen Samstag Abend mit ca. 25 Leuten vom CVJM. Ist eigentlich immer sehr cool. Euch auch ein schönes, gechilltes Wochenende.

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  Der heilige Bendedikt In Vorbereitung auf das Wochenende "Von den Mönchen lernen" lese ich schon seit Tagen immer wieder mal die Regel des heiligen Benedikt. Interessant, was da alles so geregelt wird, auf jeden Fall lesenswert. Benedikt scheint ein wirklich interessanter Mann zu sein, ich habe folgende Aussage über ihn auf der Internetseite der Benediktiner gefunden:
"Benedikt ist vor allem der Mann des Gebetes, der sich stets neu an den Herrn wendet, um neue Weisung zu vernehmen. In dieser Haltung des betenden Hinhörens war Benedikt dann auch bereit, sich in seinem Alter noch einmal korrigieren zu lassen." (Quelle)
In einer, aus seinem Alter überlieferten Geschichte, erfahren wir, dass er ziemlich stark an seiner Regel festhielt, dies schien nicht immer richtig gewesen zu sein. Er musste lernen, "dass seine Regel nicht letztes Gesetz ist, sondern dem Gebot der Liebe unterstellt bleibt." und damit eben auch wandelbar und an die Situation in der er sich befindet angepasst. Benedikt ist mit Sicherheit einer der bekanntesten Figuren der Mönchsgeschichte, zusammen mit Franz von Assisi, seine Ordensregel aus dem 6 Jhd. und die Wiederbesinnung darauf in den Reformen im 11 Jhd. haben Antworten auf Fragen der Lebensführung und Echtheit des Glaubens in schwierigen Zeiten der Kirche gegeben. Man kann sogar davon sprechen, dass die Benediktiner die Christianisierung Europas maßgeblich angeführt haben: Bonifatius war Bendiktiner. Bis heute haben wir es immer wieder mit Benediktinern zu tun: Anselm Grün ist auch einer. Artikel: Wikipedia Benediktiner, Wissen.de Benediktiner, offizielle Benediktiner Seite Deutschlands.

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Donnerstag, Januar 19, 2006
  Anonym vs. Nettiquette Mir ist beim Surfen aufgefallen, dass es immer noch ziemlich viele Blogger gibt, die uns nichts oder sehr wenig über sich erzählen. Bei vielen auf meinem Blogroll kenne ich weder den richtigen Namen, ihr Alter, bei manchem sogar noch nicht mal die Stadt in der sie leben. Ich kann mir die Leute nicht vorstellen - auf der anderen Seite verstehe ich, wenn man nicht mag, dass Leute sich "Bilder" von einem machen, einen in Schubladen pressen (Ich bin CVJM Jugendreferent, was ist Dein Problem?). Trotzdem stelle ich fest, dass ich zu den teilweise hervorragenden Gedanken auch gern Gesichter, Namen und Plätze verbinden würde. Wäre das nicht nett? Das hat manchmal was von schlechten Teenie-Chats, wenn die unweigerliche Frage kommt: Wer bist Du denn, Goldengel38? Oder geht dadurch der Inhalt verloren, wenn man weiß, wer da bloggt? Ich habe gerade mein Profil etwas aktualisiert - wäre das nicht ne Idee für ein paar von Euch? ;-) 
Mittwoch, Januar 18, 2006
  Die Frauen und die Genies Nur so, weil es mir gerade in die Hände fällt und irgendwie zu diesem Frauen-Männer Ding passt. Von einer Frau:
Ein Genie muss man verpflegen, waschen, kleiden, seine Werke sind unzählige Male abzuschreiben, man muß es lieben, darf keinen Anlaß zur Eifersucht geben, damit es seine Ruhe hat, man muß die die zahllosen Kinder, die das Genie in die Welt setzt, großfüttern und erziehen, denn das Genie hat ja keine Zeit, es muß mit Epiktet, Sokrates, Buddha und dergleichen Umgang pflegen und danach trachten, ihnen gleichzuwerden. Sofia Andrejewna Tolstoi (Frau von Leo Tolstoi)
Hm. Klingt danach, dass Kreative Männer öfter mit ihrem Leben nicht zurecht kommen. Tolstoi hatte 8 Kinder (in Worten: Acht!!!) und keine Kohle und starb mit 82 in einem Bahnhofswartesaal. Hm. (Wikipedia Artikel Tolstoi)

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  Von Männern und Frauen Ich mache mir da schon länger Gedanken drüber - es gibt im Moment einen Unterschied, den ich wahrnehme - wir haben ein wahnsinnig starkes Frauenbild bekommen in den letzten 30 Jahren oder kommt es mir nur so vor? Frauen gehen in der Schule ab (durchschnittlich fast 1 Note besser als Männer!), bekommen Kinder und Karriere unter einen Hut und engagieren sich insgesamt mehr als Männer. Dagegen kommen mir meine Geschlechtsgenossen und ich ziemlich mickrig vor - könnten wir allein Familie und Job so gut koordinieren? Da kommen wir zu einem Problem, dass ich bei vielen Männern wahrnehme: Es gibt so viele Frauen, die voll abgehen, dass Männer eher mal eingeschüchtert sind, so meine subjektive Meinung. Die Forschung ist hier in vollem Gang, was auch nötig ist, denn noch stützt Wikipedia nicht meine Wahrnehmung. die Artikel Weiblichkeit und Männlichkeit geben noch relativ traditionelle Ansichten wieder. Das eine Veränderung der Rollen auf dem Weg ist, erscheint mir schon daran ersichtlich, dass das Thema so viel Forschung erfährt. Rollenverhalten, Gesellschaftliche Prägungen all das wird in den Gender Studies erfasst. Ich bleibe etwas verhalten zurück und beobachte meine nähere Umgebung und stelle fest, dass ich mit mehr Frauen zu tun habe als mit Männern und das die Frauen, die mir in der Mitarbeit begegnen, scheinbar organisierter und disziplinierter sind als die Männer, auf jeden Fall von 30 Jahren abwärts. Haben wir Männer da was aufzuholen? Wie ist Eure Einschätzung? Bin gespannt!!

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  Hektor - Graffiti Output Device Es gibt Dinge, die versetzen mich Erstaunen: Hektor, eine Spraydose an zwei Motoren, die selbständig sprayen kann und das nicht schlecht (erfunden von zwei Schweizern, so wie es aussieht!). Das wäre eine gute Erfindung für so manche Wand und vor allem für Spray-Unbegabte Leute. Sieht toll aus. Noch nicht überzeugt? Schau den Film an oder besucht die Webseite. Den Link gab es bei Haso, der einen tollen sprachlichen Stil schreibt.

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Dienstag, Januar 17, 2006
  Freak Blogs Jesus 02 Ich stolpere immer wieder über absolut coole Freak Blogs. Die Jesus Freaks haben dieses Medium völlig für sich entdeckt und gehören zu den fetten deutschen Bloggern, soweit ich das sehen kann. Hier mal eine Auswahl (die ich auch immer mal wieder lese) Mirko Storch Morti Paddy Josha Eisenhut Micha, JF Chemnitz Ein besonderes Spezial ist natürlich Schwager Marcus Bender, der mich immer wieder durch die unterschiedliche Qualität seiner Posts verblüfft. Geistreiches und Geistloses kann ja so eng zusammen liegen. Natürlich ist die Auswahl völlig subjektiv, aber vielleicht hast Du ja noch eine Empfehlung? Interessant finde ich dabei, dass sie auch über Leiterschaft nachdenken, aber meiner Meinung nach doch eine andere Richtung fahren als die Leute rund um Kubik - sie verstehen Leiterschaft klassischer. Interessant...

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  Ich bin schon wieder krank... warum trifft es mich schon wieder? Gestern habe ich einen Freund geholfen an seinem Brunnen weiterzuarbeiten und ich hatte auf einmal das Gefühl, dass ich mal schnell das Klo aufsuchen sollte. Tja, das Frühstück hätte ich mir sparen können! Ich hasse es mich zu übergeben und dann auch noch so oft - er hat mich dann nach Hause gefahren und was soll ich sagen. Gut, dass wir eine Tüte dabei hatten, der kleine Fehler war das Loch in der Tüte. Am Abend hatte ich dann 39 Fieber, hatte ich lange nicht mehr. Zumindest konnte ich so gegen 22:00 Uhr wieder etwas Wasser trinken, alles andere wollte nicht drin bleiben. Nun ja, jetzt habe ich nur noch 37,5 erhöhte Temperatur und versuche all die Sachen aus meinem Kopf zu verbannen, die ich jetzt eigentlich tun sollte. Gut, dass wir Computer mit Wireless Fähigkeiten haben, so kann ich von Bett aus Bloggen...

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Sonntag, Januar 15, 2006
  Wohnung offiziell eingeweiht Heute haben wir die Wohnung offiziell eingeweiht mit ca. 100 Leuten - war schon ganz schön voll. Aber sehr schön. Es ist interessant, wie dynamisch so etwas sein kann, wenn so viele Köpfe und so viele Meinungen zusammen kommen. Und wie gemütlich. Jeder, der nicht dabei war hat was verpasst! Für die Wohnungsleute ist es gut gewesen, dass die anderen da waren und umgekehrt. Bilder gibt es bestimmt bald auf der @homehompage und jetzt schon ein paar hier.

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  Apple Stores bald auch in Deutschland - Konsumtempel... Tja, seltsam oder? Da bekommt man aus zwei unterschiedlichen Ecken Mails, die eine zeigt Dir einen Applestore in San Francisco und die andere sagt Dir, dass es bald in München, Frankfurt und anderen Städten Applestores geben soll. Krass oder? Warum sagen mir das die Leute? Die Notiz könnt ihr hier nachlesen, den Applestore San Francasico hier anschauen. Angeblich soll man der geballten Schönheit nicht widerstehen können. Wir werden es mitbekommen, weil der Chef von Mirja dorthin fährt.

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Samstag, Januar 14, 2006
  Wagen wir... ...die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Albert Schweitzer (1875-1965). Das ist das Zitat des Tages (am rechten unteren Rand neuerdings zu finden..). Ich habe gerade einen Post von John o'Keefe gelesen - über den Ausverkauf von Emerging und dem Bestreben damit Geld zu machen Seitens der Verlage in Amerika und wie es einfach übel ist. Sind die Dinge so? Ich hoffe nicht wirklich, aber der Eindruck entsteht schon. Wieviel Bücher wird es in Deutschland geben, wieviel Markt, wieviel Geld wird zu machen sein mit der "Postmodernen Kirche"? Ruhm, Geld und Macht sind große Stolperfallen. Lernen wir von Amerika? Ich hoffe.

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  iPod mit Polizeifunk? Teure Macs... Ist lustig, schaut es Euch mal an: hier Und scheinbar sind die neuen Macs in Deutschland um einiges teurer als in Amerika - ob das normal ist weiß ich nicht. Wäre schade, wenn man sich einen Flug nach Amerika damit finanzieren könnte, in dem man einen Mac dort kauft statt hier, oder? Ne, mal im Ernst - ich benutze gern Apple, aber ich bin nicht so fanatisch zu sagen, dass die nicht auch teurer sind als PCs. Ist so ähnlich wie mit dem Kaffee - ein Latte kostet so viel wie ein Kännchen Filterkaffee. Die Frage ist was einem besser schmeckt und für was man bereit ist Geld auszugeben, denke ich. Und natürlich ob man mit iLife06, iWork06 und so was macht oder nicht. (Dank an Christian für den Link und die Infos!)

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Freitag, Januar 13, 2006
  Gottesdienst zum Thema Tod Wie war es heute Abend? Der Abend lief super harmonisch und gut vorbereitet ab. Das hat mich total stutzig gemacht. Wir haben sogar noch in Ruhe gebetet für den Abend. Hm. Verdächtig - interessant war, dass so viele Leute gekommen sind, die noch nie vorher hier waren. Es waren insgesamt wenige Altbekannte, viele neue ca. 30. Es war ruhig und nachdenklich, ich habe die komplette Lazarusgeschichte vorgelesen und festgestellt wie krass Gottes Wort einfach so redet. Einfach so, vorgelesen, natürlich hatten wir Präsentationen, interaktive Kärtchen und am Schluß hatte jeder ein Büchlein wie seine Beerdigung abzulaufen hat, welche Leute dazu kommen sollten und vieles mehr, aber am meisten beeindruckt hat mich das Gefühl, wie Gottes Worte rüberkamen. Jetzt sitzen wir hier und sind mehr oder weniger fertig. Morgen wird ein guter Tag, heute war auch gut.

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  Thema: "Tod" Nachdem wir in letzter Zeit von dem Thema "Tod" überfallen wurden, reagieren wir, in dem wir heute Abend einen Gottesdienst dazu machen. Ich bin gespannt wie es wird.

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  Von Vision und Einkäufen Wir waren gestern eine ganze Zeit mit Werner Dengel, Fishmart Besitzer zusammen. Cool war das. Da ist mir aufgefallen, dass der Mann Vision hat. Als die erste Auflage der Volxbibel rauskam hat der auf der Buchmesse wirklich die Leute zum Staunen gebracht, weil er 250 Stk. bestellt hat. Das entspricht 5% der Gesamtauflage. Eine kleine Buchhandlung in Rutesheim kauft 5% der Gesamtauflage der Volxbibel. Warum? Weil der Mann sich was traut. Vorbild! Er hat übrigens alle verkauft....

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Donnerstag, Januar 12, 2006
  Argh - wie kann ich nur all die Blogs lesen, die mich interessieren.... Vielleicht hat der eine oder andere von Euch sich diese Frage schon gestellt. "Das erfordert doch viel Zeit, oder?" Eben. Eben nicht. Es gibt eine wunderbare Erfindung, die sich "RSS-Reader" oder "Newsreader" nennt und mit dem man Blogs abonieren kann. Benni hat für mich einen guten unter Windows rausgesucht (Danke Benni!), weil ich Euch Windows Nutzern gern einen empfehlen möchte: RSS-Bandit. Ich zitiere aus der wunderbaren Mail von Benni:
Nach nicht kurzer Suche habe ich den "RssBandit" gefunden, der den (meinen) Ansprüchen entspricht: Es ist ein eigenständiges Programm, also kein Plug-In für irgendwas (Browser, Outlook,...). Noch dazu ist es (unter anderem) auf deutsch, was die Sache erleichtert. Und es kommen mehrere schöne Funktionen hinzu, die dem Benutzer das Leben wahnsinnig leichter machen: Man kann die RSS-Feeds in Ordner einteilen, per Drag&Drop verschieben, die Homepage im Standartbrowser anzeigen lassen (na ja, das ist ja eigentlich normal für einen RSS-Reader)... Aber das Beste ist wirklich, dass man nicht die genaue Adresse vom RSS-Feed wissen muss! Man gibt einfach die Homepage an (z.B. http://journeyofbjoern.blogspot.com) und dann findet er das selber. Das ist wirklich gut. Man kann die Feeds dann auch in verschiedenen Stilen anzeigen lassen. Der Eindruck ist jedenfalls gut. Es läuft, laut Homepage des RssBandit, ab Windows 98, Windows 2000/XP/2003 ist empfohlen. Das Programm braucht das ".Net Framework" als Grundlage, das muss man dann halt vorher installieren.
Hier gibt es einen Screenshot des Programms. Viel Vergnügen beim stressfreien und zeitsparenden Bloglesen!

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  Taz Artikel über Kierkegaard "Der Kopf hinter Merkel" Die TAZ hat einen Artikel über Sören Kierkegaard als "dem Kopf hinter Merkel" veröffentlicht. Ich verlinke ihn mal als zumindest kontrovers. Ich bin mir nicht sicher, ob Kierkegaard hier richtig verstanden ist und ob die Frau Merkel wirklich so viel mit dem dänischen Philosophen gemein hat. Aber interessant ist es doch. ;-) Ein Auszug:
Es wird mir misslingen, von Kierkegaards Schriften eine angemessene Skizze zu zeichnen. Sie stehen in der Tradition des Schweren Grübelns (in die ja auch Walter Benjamin und Adorno gehören); womöglich ist Kierkegaard ein Stifter dieser Tradition. ... Eine strahlende, alles durchdringende Intelligenz, die zugleich bis zur Erschöpfung in sich selbst verliebt ist und das Publikum, das nicht anders kann als bewundern, dafür verachtet, ein Publikum, durch das der Fatzke tagtäglich stolziert, um die öffentliche Aufmerksamkeit einzutreiben, zuerst im rotkohlfarbenen, dann im zitronengelben Mantel. Die Phänomenologie des Intellektuellen als Fatzke, das wäre doch mal was. taz vom 12.1.2006, S. 13, 239 Z. (TAZ-Bericht), MICHAEL RUTSCHKY
Hm, was das denn noch mit der Frau Merkel zu tun hat bleibt uns der Autor Rutschky schuldig. Ich werde weitere Werke von Kierkegaard lesen, um zu einem eigenen Ergebnis zu kommen. Wikipedia Artikel über Kierkegaard.

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  Teams Ich habe immer wieder das Glück in guten Teams zu sitzen. Das Team der Wohnung andere Teams im CVJM. Was mir dabei manchmal besonders gefällt ist Zeit zu verschwenden, um Beziehungen zu bauen. Warum um alles in der Welt trifft man sich 5 Stunden, isst zusammen, lacht, trinkt Kaffee, lacht wieder, tauscht sich aus, betet zusammen und bereitet manchmal auch noch nebenbei die Sachen vor, die man so zu tun hat? Und das an einem Wochentag. Ja, manchmal nervt es auch, aber gestern kam ich entspannt nach Hause. 19:00 Uhr-24:00 Uhr und es war nicht wirklich was besonderes. Ich liebe Gespräche und Zeit haben mit Leuten. Ich liebe diesen Mix aus Lachen und Weinen, Jesus mittendrin, diese heilige Ernsthaftigkeit und das absolut lächerliche Gebaren einige Kinder Gottes, die einfach nur Spaß haben. Wünsche Dir, dass Du in solchen Teams sitzen kannst!

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  Vergebung und mehr.... Ich bin gestern Auto gefahren und Dank dem Weihnachtsgeschenk meiner Schwiegereltern, einem CD-Radio, habe ich eine alte Lobpreis CD gehört - "Holy" von Vineyard UK. Bei den Liedern fiel mir auf, wie oft davon die Rede ist, dass Gott unsere Sünden vergibt und wie befreiend das ist. Dann habe ich angefangen mit Gott zu reden und ihm zu sagen, was mir schwer auf der Seele liegt. Ehrlich zu sein und habe das wieder und wieder neu erfahren. Gott vergibt mir und liebt mich. Und was noch mehr ist oder sich noch mehr anfühlt: Er mag mich. Gott würde mit mir ins Kino gehen oder ins Büro. Er mag es, wenn ich ihm gegenüber ehrlich bin und er freut sich über mich. Gott ist ein guter. Manchmal bei all den Sachen, die ich denke und so fällt das hinten runter. Er mag mich und wenn ich Dinge tue, die er hasst, dann kann ich zu ihm kommen und um Vergebung bitten. Es ist eine einzigartige Beziehung, oder? Bin froh bei ihm sein zu können.

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Mittwoch, Januar 11, 2006
  Sieht so aus, als hätte Apple mal wieder die Nase vorn - Introducing iWeb Productshot Il06 125 060110 Nicht nur, dass athome Karlsruhe das bloggen entdeckt hat - iLife06 bringt mit iWeb ein Blogging Tool raus. Neben den neuen Intel Macs, die jetzt auf der Apple Homepage zu sehen sind. Bin gespannt. Klingt alles viel versprechend, aber die Geeks werden entscheiden müssen, ob es was taugt...

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  Vom Suchen und Finden im Internet Ein interessanter Post von Marlin - wie finde ich etwas im Netz? Wie kann ich es dann auch noch gebrauchen oder archivieren (wußte ich auch nicht, dass das geht...): Danke Marlin und viel Erfolg beim Suchen und FInden.

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Dienstag, Januar 10, 2006
  Kunst Was ist Kunst? Kunst ist:
Die Zusammenarbeit zwischen Gott und dem Künstler, wobei der Künstler möglichst weit in den Hintergrund treten sollte. André Gide (1869-1951), frz. Schriftsteller, 1947 Nobelpr.
Interessant, oder? Ich höre gerade öfter "Kammerflimmer Kollektief", ihre Platte "Absencen" und stelle fest, dass mich diese Art von Musik herausfordert nachzudenken. Was unterscheidet diese Musik von Melanie C.? Sie ist anders. Sie spielt mit sich selbst und dem Hörer, man hat das Gefühl sie spricht, manchmal träge, manchmal eine lebhafte Diskussion, unterschiedliche Charaktere unterhalten sich. Es ist auf jeden Fall mehr als nur Musik. Ich erlebe das in letzter Zeit öfters: Ich versuche zu verstehen, warum mir etwas (meist künstlerisches) gefällt, kann es aber weder erklären, noch selbst verstehen. Kunst entzieht sich meinem Verstand. Ich erlebe schöne Momente mit Kunst und Künstlerischem, kreative Zugänge zu dieser Welt und Gott. Ich finde das oben genannte Zitat sehr passend und wahr. Der eine Künstler tritt in den Hintergrund, der andere spielt sich in den Vordergrund, aber Kunst ist immer ein Echo des Künstlers schlechthin - habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum es Schnabeltiere gibt oder Enzian auf unzugänglichen Berggipfeln? Eben: Kunst.

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  Und da war es wieder - das Gefühl der Spannung - was wird das denn? Werkstück - dahinter steckt ein kreativer Kopf von Kubik verschickt Kreatüten - ob auch an Dich musst Du sie selbst fragen. Aber sie hatte vor ein paar Tagen eine Ideee und das hat Wellen geschlagen - sie hat nämlich nicht verraten was die Idee ist. Jetzt ist es raus - es ist eine Kreatüte und sie lädt auf ihrem Blog dazu ein mit zu machen. Bei was? Eine tolle Idee. Welche? Na schau sie Dir doch an. Ob Du mitmachen darfst? Das muss Hanni Dir beantworten. Ich will!

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Montag, Januar 09, 2006
  Kunst Was ist Kunst? Kunst ist:
Die Zusammenarbeit zwischen Gott und dem Künstler, wobei der Künstler möglichst weit in den Hintergrund treten sollte. André Gide (1869-1951), frz. Schriftsteller, 1947 Nobelpr.
Interessant, oder? Ich höre gerade öfter "Kammerflimmer Kollektief", ihre Platte "Absencen" und stelle fest, dass mich diese Art von Musik herausfordert nachzudenken. Was unterscheidet diese Musik von Melanie C.? Sie ist anders. Sie spielt mit sich selbst und dem Hörer, man hat das Gefühl sie spricht, manchmal träge, manchmal eine lebhafte Diskussion, unterschiedliche Charaktere unterhalten sich. Es ist auf jeden Fall mehr als nur Musik. Ich erlebe das in letzter Zeit öfters: Ich versuche zu verstehen, warum mir etwas (meist künstlerisches) gefällt, kann es aber weder erklären, noch selbst verstehen. Kunst entzieht sich meinem Verstand. Ich erlebe schöne Momente mit Kunst und Künstlerischem, kreative Zugänge zu dieser Welt und Gott. Ich finde das oben genannte Zitat sehr passend und wahr. Der eine Künstler tritt in den Hintergrund, der andere spielt sich in den Vordergrund, aber Kunst ist immer ein Echo des Künstlers schlechthin - habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum es Schnabeltiere gibt oder Enzian auf unzugänglichen Berggipfeln? Eben: Kunst.  
  Arbeitsstart Ab heute bin ich wieder im Büro und am Arbeiten. zuviele Gedanken an all das was organisiert und geplant werden muss bevölkern meinen Kopf, ich hoffe ich kann bald die ganzen Vorgänge in die richtigen Bahnen lenken und die nächsten Aufgaben herausfiltern und die wichtigen Schritte gehen. Termine gibt es bis Mitte Februar genug, Fragen auch und die offenen Projekte für 2006 warten auch schon (Freizeiten etc.). Nur gut, dass ich nicht allein da stehe. Es ist schön in einem Team einen festen Platz zu haben. Mal schauen, was die anderen Teammitglieder so für mich haben. Ich mag diese ersten Tage nach einem Urlaub nicht, weil so vieles auf mich einströmt. Ich bin sehr dankbar für die lange Ruhephase und auf vieles freue ich mich auch - also: Start. 
Sonntag, Januar 08, 2006
  Layout Bastelstunde Viel hat sich nicht geändert äusserlich, aber Götz hat mir sehr geholfen weitere Schritte bei der Veränderung des Layouts zu gehen. Ich finde es jetzt runder und mehr das, was ich mir gewünscht habe. Neu sind die del.icio.us Links. Del.icio.us ist ein Dienst, mit dem ich meine Lesezeichen aufnehme, beschlagworte (taggen) und von überall her zu greifen kann. Das ist nett. Und die letzten fünf gibt's dort jetzt immer aktuell - so könnt ihr nachvollziehen, wo ich mich im Netz so herumtreibe. Herzlichen Dank, Götz! (Ich habe den peinlichen Missstand behoben und Deinen Blog zu meinen Links hinzugefügt...) 
Samstag, Januar 07, 2006
  Kloster Klöster faszinieren mich schon recht lange. Vermutlich hat die Faszination angefangen als ich zum erstem Mal "Der Name der Rose" gesehen habe. Film und Fernsehen. Die Idee sich Gott ganz hinzugeben, mit allem was man hat ist ein Ideal, das mir bei den Mönchen am nächsten erreicht scheint un trotzdem endeten viele Klöster in der Isolation von der Aussenwelt. Fasziniert waren wir als Studenten damals als unser Kirchengeschichtsprofessor, Lutz E. von Padberg (Kurzbiografie und Artikel zum Download), und erzählt er sei Mitglied in dem Johanniter-Orden. Was sie für ein Leitbild haben, was es für ihn heißt in diesem Orden zu sein. Verpflichtung, tätige Nächstenliebe, Verantwortung und auch etwas Galanterie (jedes Ordensmitglied hat ein Schwert!). Umso faszinierender, dass Kubik ein Wochenende plant, dass als Ziel hat eben diesem Lebensweg der Mönche nachzuspüren und von ihnen radikale Nachfolge zu lernen (Ende Januar 27.-29.01.) - hier gibt es die Benediktinerregel zum Anschauen. Ach ja und wir hatten uns schon vor dem Abend gestern überlegt zum Kloster Maulbronn zu fahren heute, weil es einfach schön ist dort. 
  A-Z Anfang und Ende Gestern bei Kubik gab es Zeit mit Gott dieses Jahr anzufangen. Woher wissen sie, dass dazu immer zu wenig Zeit bleibt. Leider war es krass voll und es war recht schwer sich mit innerer Stille auf die 8 interessanten Stationen einzulassen, weil man die ganze Zeit darauf achten musste niemanden auf die Füße zu treten (zumindest wenn man etwas größer und voluminöser ist). Träumen und Aufwachen, Verfehlen und Treffen und noch vier weitere Stationen gab es und bestimmt informiert Euch der Pfaffe selbst oder Daniel. Alle Stationen hatten mit "Anfang und Ende" zu tun - ich bin der Anfang und das Ende sagt Gott, das A bis Z und so waren die Stationen aufbereitet. Sie hatten alle mit dem Alphabet zu tun. Wir haben eine gute Zeit verbracht dort, beim Verabschieden fiel mir auf, dass wir die Leute dort kennen und viel zu reden haben, das ist schön. 
Freitag, Januar 06, 2006
  Guter Espresso Ich gehe oft zu der Espresso-Kleinrösterei "Röstbar" (Seite sieht gut aus, machte aber bei mir Probleme - lange Ladezeit und viel Musik, dafür holperiger Text) in der Baumeisterstrasse gegenüber den Badischen Staatstheater. Doort gibt es genialen Kaffee, den der Inhaber selbst röstet. Wo wir gerade bei Geschenken waren: Mirja hat mir zu Weihnachten geschenkt, dass ich mich dort mal durchprobieren kann und es lohnt sich: Der Kaffee ist wo immer möglich "fair trade" und in vielen Sorten mit der passenden Geschichte versehen. Man lernt den Kaffee kennen, bevor man ihn kauft, sozusagen. Gerade trinke ich einen Afrikanischen Wild/Gartenkaffee "Bonga" und der schmeckt superlecker. Mein Alltime Klassiker ist der "Mokka Sidamo" und geschenkt bekommen habe ich von der Bremer Kleinrösterei "Contigo" den Espresso Premium - auch genial. Womit hat man solch gute Geschenke verdient? 
  Geschenke und Haben Wir machen uns im Moment Gedanken um all das was wir haben. Wir leben in einer 58 qm Wohnung, drei Zimmer. Darin sind viele Dinge, die uns Freude machen. Viele Bücher, DVD's CD's, viel elektrischer Schnickschnack für den ich zum größten Teil verantwortlich bin. Wir sortieren konstant Sachen aus, geben vieles weiter, versuchen uns einen Lebenstil anzugewöhnen, der geben kann und nicht nur Geld. Aber das ist nicht leicht - wenn man Marcus, meinen Schwager, auf seinem Blog dazu liest wird man eben noch nachdenklicher. Eines der Dinge, die ich im Rückblick sagen kann ist: Die Dinge, die uns geschenkt wurden sind wertvoller. Bei dem meisten was hier in der Wohnung steht gibt es irgendwelche Leute, die es uns ermöglicht haben. Sogar unser Küchentisch auf dem ich schreibe, die Waschmaschine, die unsere Wäsche wäscht oder Fernseher und DVD Player gehören dazu. Trotzdem ist eine gute Frage: Haben wir diese Dinge oder haben sie uns? Ständig geht auch etwas kaputt, muss eingeschickt werden oder funktioniert nicht so wie es soll. Das Ergebnis ist: Zeit weg, Stress, Rumärgern mit Leuten, die auch nichts dafür können, dass Produkte, die sie verkaufen kaputt gehen. Mein vorsichtiges Fazit ist: Wir machen weiter mit dem Abbau des Habens, wo wir es können und freuen uns aber auch weiter über Geschenke. Letztlich ist die Freude über ein Geschenk etwas schönes und weckt in uns das Bewußtsein, dass wir es uns nicht selbst geleistet haben, sondern jemand anderes für uns etwas auf dem Herzen hat. Liebe drückt sich im Schenken aus, nicht im "Sich-Sauer-Verdienen". Gott ist der Geber aller guten Gaben, sagt er. Unser Leben ist Geschenk, seine Gnade ist Geschenk das sind die wirklichen Sachen. 
  Stuttgart Gestern waren wir in Stuttgart, wollten unser Weihnachtsgeschenk abholen *freu* und die wunderschöne Hauptstadt Baden-Württembergs etwas anschauen. Tipps gab's von Daniel, die wir auch beherzigt haben. Wir waren nämlich im "Haus der Geschichte Baden-Württembergs" - Geschichte ist ja mehr unser Thema - etwas enttäuscht war ich, als ich las: Geschichte von 1780-heute. Dachte so: "Kann ja nicht so interessant sein, ist ja keine Antike und Mittelalter dabei!" Denkste, Björn! Es ist schon so einiges passiert in diesen Jahren - das Feudalsystem ist aufgebrochen worden, die badische Revolution, Studentenrevolten, die Wiege unserer Demokratie, naja und dann die Weltkriege und die interessante Abstimmung über die Zusammenlegung von Baden und Württemberg mit knappen Ergebnis:
Die Volksabstimmung fand am 9. Dezember 1951 statt. Dabei votierten die Wähler in beiden Teilen Württembergs mit 93% für die Fusion, in Nordbaden mit 57%, während in Südbaden nur 38% dafür waren. Damit war die Vereinigung beschlossene Sache. Hätte man das Ergebnis in Gesamtbaden gezählt, so hätte sich eine Mehrheit von 52% dagegen ergeben, was die badischen Vereinigungsgegner zusätzlich erbitterte. (Wikipedia Artikel)
Jetzt wisst ihr es. Die Badner waren dagegen, die Württemberger dafür. Es ist ein wirklich interessantes Museum mit interaktiven Elementen, pädagogisch gut aufgemacht und auch für Kinder geeignet, zumindest für interessierte Kinder (die dürfen auch kostenfrei rein, ansonsten Erwachsene nur 3 Euro). Danach waren wir hungrig und im "Veggie Voodoo King" lecker Falafel essen, genial! Stuttgart hat einen anderen Rhythmus als Karlsruhe, auch das war interessant. Ein guter Tag in Stuttgart. 
Donnerstag, Januar 05, 2006
  Des Kaisers neue Kleider Ich wollte schon länger mal meinen Blog ein neues Aussehen verpassen. Minimalistisch, simpel. Es ist noch nicht 100% so, wie ich es haben wollte, aber einen Schritt in die Richtung. Vielleicht muss ich doch mal einen Design-Fähigen Menschen dran lassen. Ansonsten stelle ich fest, dass ich mit Blogger zufrieden bin. Es tut fast alles was ich von einem Blog Dienst erwarte. Hoffe Euch gefällt's... 
Mittwoch, Januar 04, 2006
  Ach ja: Tine Interessant ist sie, lustig auch, guter Humor, tolle Spiele. Durfte schon mit Ihr Theater spielen und sie ist in meiner Kleingruppe: Tine. Jetzt teilt sie ihr Leben mit uns, wie schön. 2006 - das Jahr der Blogger? Hoffentlich. Ich komme jetzt zwar schon kaum mit dem Lesen hinterher, aber was solls? Tine go on - meine Unterstützung hast Du!!! 
  Urlaub? Was ist das eigentlich - Urlaub? Ich habe welchen, aber was heißt das? Schlafe ich länger? Nein. Denke ich weniger? Nein, eher mehr. Termine habe ich auch und welche, die ich nicht absagen will und kann. Ich lese mehr, das ist auffallend, ich bin mit Mirja mitgegangen zu ihrer Arbeit. Ich esse weniger und bewußter, weil ich mehr Zeit zur Nahrungszubereitung habe. Ich trinke weniger Kaffee, ich poste mehr auf dem Blog. Ich kümmere mich um Sachen wie das Finanzamt, unseren Computerhaushalt. Ich lese gerade:  
  Joshas Gedanken zum Ehrenamt Da ich im Moment etwas Zeit habe und ein wenig Aufräume finde ich interessante Dinge. Zum Beispiel Josha Eisenhuts Gedanken zum Ehrenamt, die absolut Lesens- und Nachdenkenswert sind. Ein Auszug:
Ein Ehrenamt zu betreiben ist wie ein Hobby. Wie Fussballspielen oder auf ein Konzert gehen. Zumindest meine ich, dass es so sein sollte. Und wie ist das in unseren Gemeinden ? Ist ehrenamtliche gemeindemitarbeit Hobby ? Macht es Spass ? Ist es entspannend und ein Ausgleich zu unserem Berufsleben ? Hmm, so sieht die Christenheit nicht aus. Und ich auch nicht. Ehrenamtliches Engagement in gemeinde und für christliche Projekte gleicht doch eher einer Selbstgeißelung, oder nicht ?
Lest den ganzen Post! Hm. Wie halte ich es mit meinem "Ehrenamt" habe ich mich gefragt. Eigentlich habe ich kein Ehrenamt, weil die Haltung, die er hier anspricht auf meinen ganzen Beruf zutrifft. Joshas Gedanken zu Gemeindeleitung passen gut dazu hier und hier (über die Kosten, die dabei entstehen) nachzulesen. 
Dienstag, Januar 03, 2006
  Ausbruchsversuch Viele von Euch wissen: Wir haben einen Hamster. Mancher hat ihn schon live erlebt. Auf jeden Fall waren wir ja über Weihnachten länger weg und da haben wir ihn bei Marc und Nicole Böttler untergebracht. Hingebungsvolle Hamster Pfleger ihrerseits - alles war super. Am 30.12. wollten wir das Tier dann wieder holen. Das war unsere naive Hoffnung. Wir haben den Käfig eingepackt, das Futter und Zeug mitgenommen und sind fröhlich nach Hause gefahren, zuhause alles wieder ausgepackt und uns gewundert: Er kommt ja gar nicht raus! Nachgeschaut - wir haben einen leeren Käfig mit nach Hause gebracht. Der Hamster ist ausgebrochen. Die Frage: Wann und Wo. Nachdem ich das Auto mehrere Male durchsucht habe und wir uns keinen Rat mehr wußten haben wir bei Marc und Nicole angerufen - Panik, bald waren jedoch seine Spuren gefunden und ein Loch in der Wand. Verräterisch. Jetzt hieß es warten und locken. Walnüsse waren sein Verhängnis - er konnte nicht wiederstehen und wurde von Nicole (heldenhaft, der beisst nämlich ziemlich fest!) wieder eingefangen. Jetzt sitzt er in verschärfter Haft bei uns zuhause, die Verhandlung kommt noch. Was ein Schrecken, was ein Tier. Aber nachher haben wir herzlich gelacht. Netter Versuch, Hamster! 
  Ach ja: Gutes 2006! Hätte ich fast vergessen: Euch allen ein gute, krasses, rebellisches, konstruktives, chaotisches, kreatives, familiäres, experimentelles, gott-gefülltes Jahr 2006. 
  Besuch im ZKM Wir waren dann noch mit Kai und Reni im ZKM. Hammer! Die Ideen, die Möglichkeiten zur Interaktion *schwärm*. Ich wünschte man könnte viele von diesen Dingen in Gottesdienste einbauen und hätte einige der Möglichkeiten Software, Hardware und Kreative Ideen. Ich empfehle einen Besuch sehr. Danach waren wir natürlich auch noch im Musseumsshop und haben uns empfohlene Bücher angeschaut. Interessant waren: Kribbeln im Kopf - eine Blechdose, die verspricht kreative Prozesse zu entfalten. Spannend. Mittlerweile halte ich sie in der Hand und der Grundgedanke ist wirklich gut - man kann mit den Karten Design/Slogans und allerlei Konzeptsachen moderieren und neu überdenken. Kommt aus der Werbung/dem Produktdesign, ist aber durchaus empfehlenswert für Leute, die regelmäßig kreativ sein müssen. Es gibt auch ein Buch dazu. Mord am Wort ist interessant - was tun wir unserer Sprache an, ob im Missbrauch von Worten oder in der Typographie. Ja, da gibt es auch Regeln und es gibt auch Menschen die auf diese Regeln achten. Worte hat es in sich. Der Autor, Kurt Weidemann, hat hier zu unterschiedlichen Themen Worte, Sätze und manches andere gesammelt. Treffend, nachdenkenswert. Insgesamt ziehe ich das Fazit, dass ich mich noch nicht genug mit Medien beschäftige und das Matthias Horx recht hat, wenn er sagt, dass die Kreativen auf dem Vormarsch sind. Die sogenannte "Kreative Klasse" steigt auf, Design, Layout, Medien, Interaktivität ist derartig wichtig geworden. 

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Name: Björn Wagner
Standort: Karlsruhe, Germany

Ich bin verheiratet, 30 Jahre alt, Jugendreferent beim CVJM Karlsruhe. Und ich tue meistens mehr als gut für mich ist, weil es mir am meisten um Gott geht. Komisch, gell?

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